Die im Frühjahr erhoffte wirtschaftliche Erholung sei nach Darstellung von WKÖ-Spartenobmann Manfred Denk gewissermaßen in der Straße von Hormus versenkt worden, berichtete die Kleine Zeitung. Denk äußerte sich in Wien. Vor allem die Bauwirtschaft, die als Wachstumslokomotive gilt, komme nicht vom Fleck.
Größere Betriebe hätten häufiger von steigenden Auftragseingängen berichtet. Bei Betrieben mit zehn bis 19 Beschäftigten hätten dagegen die Rückgänge überwogen.
Enichlmair sah im Blick auf die vergangenen Quartale nur einen positiven Punkt: Die Stimmung habe sich nicht weiter verschlechtert. Investitionsgüternahe Branchen konnten beim Auftragsbestand im Durchschnitt um 1,6 Prozent zulegen. Rückgänge gab es vor allem im Baunebengewerbe.
In den konsumnahen Branchen gab es nach Enichlmairs Worten kaum Lichtblicke. Die Personaldienstleister hätten vom Sommertourismus profitiert. Die Berufsfotografie befinde sich dagegen auf Talfahrt.
Das liege deutlich unter dem üblichen Wert, der in der Regel bei rund 20 Prozent liege, so Enichlmair.
Am Arbeitsmarkt bleibt die Lage im Gewerbe und Handwerk trotz der schlechten Aussichten stabil.
Er halte jetzt eine Baustrategie für Österreich für nötig.
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