BMW schließt sein Abfindungsprogramm vorzeitig, weil Tausende Beschäftigte das Unternehmen verlassen wollen, berichtete die Kleine Zeitung. Der Autobauer teilte mit, das gesteckte Ziel sei frühzeitig erreicht worden.
Knapp drei Wochen zuvor hatten Zehntausende Beschäftigte hierzulande Post mit ihrem persönlichen Abfindungsangebot bekommen. Dann sollen alle Interessenten erfahren, ob ein Aufhebungsvertrag zustande kommt, wie aus Kreisen zu hören ist. Dies werde bei den meisten, aber nicht bei allen Interessenten der Fall sein. Weitere Anmeldungen seien nicht mehr möglich.
BMW hatte das Programm in Deutschland im Sommer angekündigt, ohne eine konkrete Zielzahl zu nennen. Damals hieß es aus Konzernkreisen allerdings, dass weltweit etwa 8000 Jobs wegfallen sollen, gut die Hälfte davon in Deutschland. Daraus ergebe sich, so die Rechnung, dass wohl um die 5000 Mitarbeiter Interesse an dem Programm angemeldet hätten.
Als Anfang Oktober die Abfindungsangebote veröffentlicht wurden, war das Interesse der Beschäftigten, das eigene Angebot zu sehen, so groß, dass das System laut Kreisen vorübergehend überlastet war. Dies habe jedoch nur für einige Stunden gegolten. Jeder mit Interesse habe sich anmelden können.
Dieses Datum beziehe sich jedoch auf das späteste Ende der Arbeitsverhältnisse.
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