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Zweijährige Haft für Serienbetrüger, der 134 Menschen um Geld brachte

Ein 42-jähriger Kroate hat in Wien mit vorgetäuschter Notlage mehr als 33.000 Euro ergaunert. Das Wiener Straflandesgericht verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Zweijährige Haft für Serienbetrüger, der 134 Menschen um Geld brachteSymbolbild
Foto: sergeitokmakov · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Wiener Straflandesgericht hat einen 42-jährigen Kroaten zu zwei Jahren Haft verurteilt, das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig
  • Der Mann täuschte 134 Menschen eine Notlage vor und ergaunerte sich jeweils 100 bis 600 Euro, in einem Fall sogar 800 Euro
  • Der Angeklagte gestand alle Betrügereien vollinhaltlich, nachdem Polizisten ihn am 16. Juli in Wien bei einem neuen Betrug gestellt hatten

Das Wiener Straflandesgericht hat einen Serienbetrüger zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er täuschte Menschen eine Notlage vor und ergaunerte so Geldbeträge von mehreren 100 Euro. Am Ende hatten 134 Menschen dem Mann mit Geld ausgeholfen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der stets gut gekleidete Angeklagte ist 42 Jahre alt und Kroate. Seinen Lebensmittelpunkt hat er in Stuttgart. In Wien sollte er für einen Kunden eine Unternehmens-Location suchen. Nach seinen Angaben übt er die Tätigkeit noch immer aus. Meist erzählte er, er habe sich aus seinem Auto ausgesperrt und komme nicht mehr an Handy, Geldbörse und Ausweisdokumente. Diese Fahrzeuge gehörten ihm nach eigener Darstellung nicht, sondern hätten zufällig in der Garage gestanden.

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Für die Zugreise dorthin bat er um Geld. Jedes Mal erschnorrte er sich zwischen 100 und 600 Euro. In einem Fall waren es 800 Euro, weil er behauptete, die Mietwagenkaution nicht bezahlen zu können.

Die Staatsanwältin sagte in ihrem Eröffnungsplädoyer, der Mann habe die Hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt. Der Angeklagte bekannte sich zu allen Betrügereien vollinhaltlich geständig. Er schäme sich zutiefst dafür, sagte er der Richterin.

Der Mann saß vor zehn Jahren wegen ähnlicher Delikte in Deutschland in Haft. Seinen Angaben zufolge konsumierte er zwei Gramm pro Tag. Die Staatsanwältin zeigte sich überrascht, da er dies bei seinen Einvernahmen kein einziges Mal erwähnt habe.

Wegen der Anzeigenflut der Opfer kam die Polizei dem Mann rasch auf die Spur. Zivilbeamte observierten Plätze, an denen er häufig aufgetaucht war. Am 16. Juli schlugen drei Polizisten in der Wiener Innenstadt zu, während er gerade dabei war, ein nächstes Opfer zu prellen. Der Pensionist beschrieb den Täter als sehr glaubwürdig und sehr überzeugend.

Davon wurde er freigesprochen. Die Lage sei höchst dynamisch gewesen, und der Beschuldigte sei, wie er selbst angab, von der Festnahme überrascht gewesen. Der 42-Jährige kündigte an, den Schaden wieder gutmachen zu wollen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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