Auf dem Investitionsgipfel „Invest in Germany“ in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz Investitionszusagen in Milliardenhöhe gemeldet, wie n-tv berichtete. Nach seinen Angaben haben Unternehmen der Initiative „Made for Germany“ Zusagen von 800 Milliarden Euro bis 2028 gemacht. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und weiteren Ministern warb Merz vor Ort bei ausländischen Firmen für den Standort.
Merz sagte, man sehe ein beschleunigtes Wachstum im Jahr 2026, obwohl der geopolitische Druck zunehme und die Energiepreise einen Sprung gemacht hätten.
Davon stammten 95 Milliarden Euro aus dem Ausland. Auch die Zahl neuer Start-ups habe sich sprunghaft erhöht.
Solche Konferenzen sollen im globalen und innereuropäischen Wettbewerb Firmen zu Investitionen am Standort Deutschland bewegen. Dabei werden jedoch häufig Summen zusammengerechnet, die bereits vorher beschlossen worden waren.
Er forderte die Firmen ebenso wie Reiche auf, Künstliche Intelligenz (KI) verstärkt bei ihrer Arbeit einzusetzen.
Geplant seien auch Kooperationen mit privaten Investoren.
Vizekanzler Klingbeil scherzte, er wolle das Geld der Anwesenden. Die Regierung stärke den Kapitalmarkt in Deutschland und Europa deutlich, sagte der SPD-Vorsitzende. Insgesamt sollten mehr Gelder am Kapitalmarkt angelegt statt auf Sparkonten gehortet werden.
Japan und Südkorea hätten jedoch aufgeholt und seien in die Weltspitze vorgerückt, während Deutschland auf der Stelle trete. Vor allem fehle es in diesem Bereich an Fachkräften.
Kommentare (0)