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Trump sagt, Ilhan Omar könnte ins Gefängnis kommen

Nach einer Razzia in ihrem Washingtoner Haus durch Bundesagenten ist die Kongressabgeordnete Ilhan Omar seit Tagen nicht öffentlich aufgetreten. Präsident Trump sagte, sie könne ins Gefängnis kommen.

Trump sagt, Ilhan Omar könnte ins Gefängnis kommen
Foto: Archivfoto: Kristie Boyd; U.S. House Office of Photoraphy / Wikimedia Commons / Public domain

Das Wichtigste in Kürze

  • Razzia von HSI und ICE in Omars Haus in Washington am 12. Oktober leitete eine Bundesermittlung wegen ihres Staatsbürgerschaftsstatus ein
  • Trump sagte, Omar könne ins Gefängnis kommen, und bezeichnete sie als kranke, sehr unehrliche Person
  • Omar wertet die Razzia als politische Einschüchterung und sieht darin die jüngste Eskalation von Trumps Kampagne

Wo sich Ilhan Omar aufhält, ist in Minnesota vor den Zwischenwahlen im November zu einem großen Thema geworden, wie die Hindustan Times berichtete. Hintergrund ist eine Bundesermittlung gegen die viermal gewählte Kongressabgeordnete wegen ihres Staatsbürgerschaftsstatus. Den Anfang machte eine Razzia der Behörden Homeland Security Investigations (HSI) und Immigration and Customs Enforcement (ICE) in ihrem Haus in Washington D.C. am 12. Oktober. Seitdem ist Omar nicht öffentlich aufgetreten.

Bundesagenten hätten einen gerichtlich genehmigten Durchsuchungsbefehl vollstreckt, heißt es in Berichten. Er stehe im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Betrug bei Einwanderungsunterlagen. Nach Angaben der New York Post seien bei der Durchsuchung auch DNA-Spuren aus dem Haus gesichert worden. InstaNews hatte am 18. Oktober über die Durchsuchung berichtet.

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Omar bezeichnete die Razzia als politische Einschüchterung. Trump habe sie wiederholt mit Schmutzkampagnen ins Visier genommen. Die Durchsuchung sei nur die jüngste Eskalation seiner Kampagne der politischen Einschüchterung, erklärte sie.

Die New York Post hatte zuerst berichtet, dass Bundesagenten DNA-Spuren im Haus der Abgeordneten gesammelt hätten. Der Sender News Nation behauptete danach, die Spuren stammten aus Müll, der bei einem Durchsuchen von Müllcontainern gesammelt worden sei. Fox News und die New York Post wiesen diese Darstellung zurück. Sie berefen sich auf Bundesquellen, nach denen DNA zwar gesammelt worden sei, aber nicht aus einem Müllcontainer.

Das US-Heimatschutzministerium hat bisher keine Details zu den Ermittlungen veröffentlicht. Die Razzia hat laut Hindustan Times zugleich alte, längst widerlegte Gerüchte über Omars US-Staatsbürgerschaft wieder aufflammen lassen.

Trump griff die Abgeordnete erneut scharf an. Er sagte, Omar könne ins Gefängnis kommen, und nannte sie eine kranke, sehr unehrliche Person, die unser Land hasse. Ihr Geburtsland Somalia bezeichnete er als Staat, der im Grunde gar kein Staat sei. Dort gebe es keine Regierung und keinen Polizeischutz, und Menschen liefen herum und erschössen einander. Es sei erstaunlich, dass Omar gewählt werde, meinte Trump, aber Somalier stimmten für sie. Die meisten von ihnen sollten nicht hier sein.

Auch Omars Familie war zuletzt zu sehen. Am Dienstagabend wurde sie am Haus in Washington beobachtet. Ein Kamerateam von Fox News, das vor dem Haus postiert ist, filmte, wie Omars Tochter Isra H. das Haus betrat. Ihre ältere Tochter Ilwad H. sei dort bereits wenige Tage zuvor gesehen worden.

Fox berichtet außerdem, dass Omars Ehemann Tim M. seit Beginn der Ermittlungen mehrfach in der Öffentlichkeit zu sehen war. Er sei mit dem Hund auf dem Gehweg unterwegs gewesen und habe mit Reportern einige Worte gewechselt.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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