InstaNews Die Zeitung
Politik

Verkehrsministerkonferenz schiebt Gelegenheitsticket auf

Die Verkehrsministerkonferenz hat den Antrag von Nordrhein-Westfalen und Hamburg für ein elektronisches Gelegenheitsticket von der Tagesordnung genommen. Bayern lehnt den Vorstoß ab, Niedersachsen zeigt sich offen dafür.

Verkehrsministerkonferenz schiebt Gelegenheitsticket aufSymbolbild
Foto: Martijn Stoof · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Verkehrsministerkonferenz streicht Antrag zum Deutschlandticket light von der Tagesordnung und begründet dies mit Kurzfristigkeit
  • Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) lehnt den Vorstoß ab und verweist auf fehlende finanzielle Mittel
  • Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sagt, der Vorschlag rüttle an der Logik des Deutschlandtickets und die Branche habe kein Geld

Die Entscheidung über ein »Deutschlandticket light« ist vertagt. Die Verkehrsministerkonferenz strich einen Antrag von Nordrhein-Westfalen und Hamburg von der Tagesordnung, wie SPIEGEL ONLINE berichtete. Begründet wurde der Schritt damit, der Antrag sei zu kurzfristig eingebracht worden. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Als Vorbild dient das Angebot »eezy.nrw« in Nordrhein-Westfalen.

Transparency wirft zwei EU-Politikern privilegierten Zugang für US-Lobby vor
Auch interessantTransparency wirft zwei EU-Politikern privilegierten Zugang für US-Lobby vor

Er bedauere, dass sich SPD und CDU den Diskussionen über einen bundesweiten Gelegenheitstarif für den öffentlichen Nahverkehr nicht stellen wollten. Damit sei eine Chance für Digitalisierung, Kostensenkung und mehr Komfort für die Fahrgäste verpasst worden.

Eine Entscheidung war für Herbst 2027 vorgesehen. Nordrhein-Westfalen wolle sich weiterhin dafür einsetzen, den Ticketvertrieb deutschlandweit zu vereinfachen.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) lehnte den Vorstoß ab. Bernreiter ist derzeit Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz. Er sagte der dpa, dem Land fehle an allen Ecken und Enden Geld, deshalb sei jetzt nicht die Zeit für zusätzliche Leistungen.

Niedersachsen stehe dem Vorschlag grundsätzlich positiv gegenüber. Ein »D-Ticket light« werde man konstruktiv diskutieren.

Kritik kam auch vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Dessen Geschäftsführer für den öffentlichen Nahverkehr sagte, der Vorschlag rüttle an der Logik des Deutschlandtickets. Die Branche habe für ein solches Angebot kein Geld.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.