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Söder plant Extremismusklausel für den Länderfinanzausgleich

Söder will Sachsen-Anhalt und Berlin bei einer von AfD oder Linke geführten Regierung Mittel aus dem Länderfinanzausgleich vorenthalten. Dafür plant er mit anderen Geberländern eine Extremismusklausel, über die Bayern mit Hessen und Baden-Württemberg im Gespräch ist.

Söder plant Extremismusklausel für den LänderfinanzausgleichSymbolbild
Foto: Felix-Mittermeier · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Söder plant mit Geberländern eine Extremismusklausel gegen Länder mit AfD- oder Linke-Regierung beim Finanzausgleich
  • Betroffen wären Sachsen-Anhalt und Berlin, sofern sich die Regierungsbildungen dort wie erwartet vollziehen
  • Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt hatte Söder es noch als absurd bezeichnet, einem AfD-regierten Land Mittel zu streichen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will möglichen Landesregierungen in Sachsen-Anhalt und Berlin, die von der AfD oder der Linken geführt würden, Geld aus dem Länderfinanzausgleich vorenthalten. Dafür plant er gemeinsam mit anderen Geberländern eine sogenannte Extremismusklausel. Wie n-tv berichtet, sagte der CSU-Vorsitzende der Augsburger Allgemeinen, Bayern führe dazu Gespräche mit Hessen und Baden-Württemberg.

Nach Söders Worten würde die Klausel vorsehen, dass Länder, die extremistisch regiert werden, keine Unterstützung der Geberländer erhalten. Betroffen wären demnach Sachsen-Anhalt und Berlin, sofern sich die Regierungsbildungen dort so vollzögen wie erwartet.

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Deutlich anders hatte sich Söder nach der Wahl in Sachsen-Anhalt geäußert, bei der die AfD gewonnen hatte. Damals bezeichnete er Überlegungen als absurd, einem von der AfD regierten Land die Mittel aus dem Länderfinanzausgleich zu streichen. Der Finanzausgleich müsse generell geändert werden, man könne ihn jedoch nicht als Strafe gegen ein einzelnes Land einsetzen.

Der Landesverfassungsschutz in Sachsen-Anhalt stuft die AfD dort als gesichert rechtsextremistisch ein. Keiner der Landesverbände der Linkspartei gilt derzeit als extremistisch. Einzelne Strukturen der Partei werden jedoch in manchen Bundesländern beobachtet.

Söder zeigte sich der Augsburger Allgemeinen zufolge zuversichtlich, dass die übrigen Länder den Finanzausgleich entsprechend anpassen.

Die sich abzeichnende Berliner Landesregierung drohe Deutschland international erheblichen Schaden zuzufügen, sagte Söder. Untätig werde er dem nicht zusehen.

Der Länderfinanzausgleich soll den Ländern letztlich möglichst annähernd gleiche Lebensverhältnisse sichern. Derzeit sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg Geberländer. Bayern trägt davon fast 60 Prozent des Finanzvolumens bei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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