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Karlsruhe kassiert vier Dresdner Schufa-Urteile und schickt Verfahren zurück

Der Bundesgerichtshof hat vier Urteile des Oberlandesgerichts Dresden im Streit um Schufa-Scorewerte aufgehoben. Das Oberlandesgericht muss nun neu prüfen, ob die vier Kläger durch den Score erheblich beeinträchtigt wurden.

Karlsruhe kassiert vier Dresdner Schufa-Urteile und schickt Verfahren zurückSymbolbild
Foto: Markus Winkler · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der BGH hob vier Dresdner Urteile zu Schufa-Scorewerten auf, soweit sie zulasten der Auskunftei ausgefallen waren
  • Das OLG Dresden verurteilte die Schufa vor einem Jahr zu weiteren Informationen, etwa zur Gewichtung der Score-Kriterien
  • Bei einem verwehrten Kredit spricht laut BGH die Vermutung dafür, dass der Score für die Entscheidung maßgeblich war

Karlsruhe kassiert vier Dresdner Schufa-Urteile und schickt Verfahren zurück

Im Streit um die Auskunftspflichten der Schufa zu ihren Scorewerten hat der Bundesgerichtshof vier Urteile des Oberlandesgerichts Dresden aufgehoben, soweit sie zulasten der Auskunftei ausgefallen waren. Wie n-tv berichtet, geht der Streit damit in eine weitere Runde.

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Gegen die Schufa geklagt hatten vier Privatpersonen. Sie hielten das Scoring-Verfahren für intransparent und die ihnen erteilten Auskünfte für unzureichend. Im Rahmen einer sogenannten Datenkopie hatte die Schufa ihnen Auskunft über die gespeicherten Daten gegeben, dazu über die Score-Werte, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate an Dritte übermittelt worden waren.

Das Oberlandesgericht Dresden hielt diese Auskünfte nicht für ausreichend. Vor einem Jahr verurteilte es die Schufa, den Klägern weitere Informationen offenzulegen, etwa zur Gewichtung der Score-Kriterien.

Diese Feststellungen trügen die Verurteilung nicht, befand der erste Zivilsenat des BGH. Die Darlegung und den Beweis dafür hätten grundsätzlich die Kläger zu erbringen, wobei ihnen allerdings deutliche Erleichterungen zukommen.

Ein Beispiel wäre, dass ihm ein Kredit verwehrt wird. In einem solchen Fall spreche die Vermutung dafür, dass der Score für diese Entscheidung maßgeblich gewesen sei, so der BGH.

Auch der gesetzliche Rahmen ändert sich.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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