Das berichtete die Kleine Zeitung unter Berufung auf neue Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Das Vermögen ist um sieben Prozent gewachsen.
Die Inflation lag deutlich darunter.
Vermögen wird aber zunehmend über Beteiligungen und Wertpapiere aufgebaut. Der Wertpapierbestand hat sich in zehn Jahren von 112 auf 242 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, 87 Prozent davon besitzt das reichste Zehntel. Ausschlaggebend sind Nettozukäufe und Wertsteigerungen. Stiftinger sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Finanzbildung und Investitionsverhalten.
Investmentfondsanteile sind die beliebteste Form der Wertpapierveranlagung. Im Juni 2026 entfielen 132 Milliarden Euro und damit mehr als die Hälfte der Wertpapierbestände auf sie.
Als Gründe nennt die OeNB geopolitische Unsicherheit und die schwache Konjunktur, die die Haushalte vorsichtig bleiben lassen.
Die Verschuldung der Österreicher liegt im Euroraum unterdurchschnittlich. Sie betrug 2025 213 Milliarden Euro und war damit ein Prozent höher als im Jahr zuvor. Im Verhältnis zum Finanzvermögen macht sie 21 Prozent aus, im Euroraum sind es 26 Prozent. Das liegt laut Bericht vor allem an der Wohnstruktur. Wegen des hohen Anteils an Mietern spielt die Verschuldung über Eigentumserwerb keine so große Rolle.
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