Der Pharmakonzern Roche steuert seine Jahresziele an. In der Berichtswährung Schweizer Franken ergab sich ein Plus von ein Prozent.
Der Gegenwind von der Währungsseite hat nach neun Monaten etwas nachgelassen. Vor allem das dritte Quartal brachte Entlastung, weil der Franken an Wert verlor. Im ersten und zweiten Quartal hatte Roche noch unter dem starken Franken gelitten. Nach Angaben des Konzerns fielen die Währungseffekte im dritten Quartal mit plus ein Prozent leicht positiv aus. Im ersten Quartal lagen sie bei minus elf Prozent, im zweiten bei minus vier Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit diesem Rückenwind gerechnet.
Die Verkäufe von Produkten mit abgelaufenen Patenten gingen dagegen insgesamt um 0,6 Milliarden zurück.
Im Diagnostik-Geschäft nahm Roche 10,3 Milliarden Franken ein, was dem Vorjahreswert entsprach. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Konzern die Analystenschätzungen größtenteils übertroffen. InstaNews hatte am 21. Oktober darüber berichtet, dass Roche Investitionen in Deutschland vorerst auf Eis legt und die Regierung kritisiert.
Für das Gesamtjahr bestätigte Roche seine bisherigen Ziele. Das Management um CEO Thomas Schinecker hält an der bisherigen Guidance fest. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.
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