Umweltminister Albert Rösti sagte in Bern vor den Medien, der Umgang mit Feuerwerk sei heute bereits gut geregelt. Die Initiative verlangt ein Verbot von Feuerwerkskörpern, die Lärm erzeugen. Das berichtete SRF News.
Es könne bei Tieren zudem schwere Reaktionen auslösen. Die Initiative greife ein Thema auf, das zu reden gebe. Die Befürwortenden stellen vor allem die negativen Folgen in den Vordergrund: Lärm, Abfall und Feinstaub.
Der Bundesrat hält diese Emissionen allerdings für zeitlich begrenzt und vergleichsweise gering.
Bei einem Ja von Volk und Ständen könnten die zuständigen lokalen Behörden nicht mehr selbst handeln.
Ein generelles Verbot wäre aus seiner Sicht ein zu starker Eingriff, weil Feuerwerk an Hochzeiten und Geburtstagen nicht mehr möglich wäre.
Ein Kauf im Ausland hätte zudem negative Folgen für die Sicherheit, weil sich dieser weniger gut kontrollieren liesse.
Trotz dieser Argumente werden der Initiative laut Umfragen derzeit gute Chancen eingeräumt. Die Befürwortenden stehen vor allem für den Schutz der Tiere ein. Sie betonen, dass die Knallerei bei Tieren zu Stress und im Extremfall zum Tod führen könne.
Nach dem Initiativtext soll das generelle Verbot lauter Feuerwerkskörper in der Schweiz gelten. August oder an anderen Volksfesten. Dafür wäre eine Bewilligung des Kantons nötig. Einzelpersonen dürften allerdings auch an solchen Anlässen keine lärmerzeugenden Feuerwerkskörper abbrennen.
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