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Immer mehr Gemeinden rutschen in der KDZ-Bonitätsbewertung ab

Laut dem Bonitätsranking des KDZ ist die Zahl der Gemeinden mit den Noten eins oder zwei seit 2019 von 456 auf 130 gesunken. Die Zahl mit Vierer oder Fünfer stieg von 290 auf 692.

Immer mehr Gemeinden rutschen in der KDZ-Bonitätsbewertung abSymbolbild
Foto: Atlantic Ambience · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Im KDZ-Bonitätsranking rutschen immer mehr der knapp 2.100 Gemeinden ab, bewertet in Schulnoten auf Basis eines Dreijahresdurchschnitts
  • Von 100 Euro Ertragsanteilen blieben den Gemeinden 2019 noch 51 Euro, zuletzt nur noch 42 Euro, weil Teile über Umlagen an die Länder fließen
  • Bei den Pro-Kopf-Schulden von Ländern und Gemeinden liegt die Steiermark vorn, Vorarlberg befindet sich im Mittelfeld

Das zeigt das Bonitätsranking des KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung, das am Donnerstag präsentiert wurde. Fünfer stieg im selben Zeitraum von 290 auf 692.

Die Ergebnisse wurden anschließend in Schulnoten dargestellt. Für die Bewertung der knapp 2.100 Gemeinden wurde jeweils ein Durchschnitt über drei Jahre herangezogen.

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Die besten 250 Gemeinden weist das Ranking gesondert aus. Rund ein Drittel der dortigen Gemeinden zählt zum ersten Zehntel. Das führt das KDZ auf hohe Ertragsanteile und gemeindeeigene Steuern zurück. Der Bevölkerungszuwachs habe außerdem zu steigenden Einnahmen geführt.

Sie müssten sparen. Dies könne durch die Kürzung von Leistungen geschehen, etwa durch zurückgefahrene Öffnungszeiten oder geschlossene Einrichtungen wie Bäder. Auch eine Erhöhung von Gebühren oder Zurückhaltung bei Investitionen seien möglich, sagte Prorok bei einer Pressekonferenz.

Problematisch sei zudem die Transferpolitik. Ein großer Teil der Ertragsanteile fließe heute direkt über Krankenanstalten-, Landes- oder Sozialhilfeumlage an die Länder. Von 100 Euro Ertragsanteilen seien den Gemeinden 2019 noch 51 Euro geblieben, zuletzt nur noch 42 Euro. Hinzu kommen die demografische Entwicklung, gemeindeeigene Steuern etwa durch Betriebsansiedlungen oder den Tourismus sowie das Gemeindemanagement.

Die Bank sehe, dass Investitionen zurückgehalten oder nur die nötigsten getätigt würden. Gemeinden bräuchten jedoch keine gut gemeinten politischen Ratschläge von außen, weil Bürgermeister wüssten, was zu tun sei. Das digital abrufbare Ranking könne als Benchmark dienen.

Prorok meinte, die Gemeinden stünden insgesamt stark unter Druck. Es bestehe aber auch noch Handlungsspielraum.

Beim Schuldenstand von Ländern und Gemeinden insgesamt zeigt sich ein anderes Bild. Die Steiermark liegt hier mit den höchsten Pro-Kopf-Werten vorn. Vorarlberg befindet sich im Mittelfeld.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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