InstaNews Die Zeitung
Gesellschaft

USA wollen Flugreisende zur Bestätigung über Aufenthalt im Kongo verpflichten

Flugreisende sollen bei der Einreise in die USA künftig bestätigen, dass sie in den vergangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo waren. Laut einem Memo der Seuchenschutzbehörde CDC soll die Regel ab dem 3. November gelten.

USA wollen Flugreisende zur Bestätigung über Aufenthalt im Kongo verpflichtenSymbolbild
Foto: JoshuaWoroniecki · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Flugreisende in die USA sollen ab 3. November schriftlich oder digital bestätigen, in den letzten 21 Tagen nicht im Kongo gewesen zu sein
  • Die Pläne stammen aus einem CDC-Memo, das Reuters einsah; mit Fluggesellschaften berät die Behörde bereits über die Umsetzung
  • In der DRC hat der Ebola-Ausbruch nach Angaben mehr als 4.000 Menschen getötet, über 9.000 Fälle sind bestätigt

Die USA wollen Flugreisende, die ins Land einreisen, künftig verpflichten, schriftlich oder digital zu bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Die neue Regel soll ab dem 3. November gelten. Wie die Hindustan Times berichtete, hatte zuerst die Nachrichtenagentur Reuters darüber geschrieben. Sie berief sich auf ein Memo der US-Seuchenschutzbehörde CDC, das sie eingesehen hatte.

Nach dem Bericht hat die CDC bereits begonnen, mit Fluggesellschaften Besprechungen abzuhalten, wie sie die Vorgabe umsetzen können. Eine offizielle Mitteilung der Behörde gibt es bislang nicht.

Gaza: Lebensmittel werden knapp, Bäckereien drohen zu schließen
Auch interessantGaza: Lebensmittel werden knapp, Bäckereien drohen zu schließen

Die Verschärfung hat eine Vorgeschichte. Als der Ebola-Ausbruch in diesem Jahr begann, hatte die CDC im Mai eine Regel erlassen, die Passagieren die Einreise in die USA untersagte, wenn sie in den letzten drei Wochen in der DRC gewesen waren. Im Juli wurde diese Regel nach den Angaben auf US-Staatsbürger ausgeweitet. Das neue Memo würde die Ebola-Kontrollen der US-Behörden weiter verschärfen, während sich die Lage in der DRC verschlechtert.

In der DRC hat der Ausbruch nach den Angaben mehr als 4.000 Menschen getötet. Insgesamt gibt es über 9.000 bestätigte Fälle im Land. Auch Nigeria und Kenia sind betroffen.

Nigeria teilte am Dienstag mit, dass der dortige aktive Fall aus Uganda eingeschleppt worden sei. Betroffen ist eine in Uganda geborene Ehefrau eines nigerianischen Diplomaten, die dort Urlaub gemacht hatte. Uganda bestreitet, dass der Fall von dort stammt. Ein Regierungssprecher Ugandas erklärte gegenüber AFP, es sei absurd, allein wegen eines Urlaubs in Uganda, das nach seinen Worten keine Ebola-Fälle habe, eine Debatte über Ebola in Nigeria anzustoßen.

Der WHO-Regionaldirektor Mohamed Janabi beschreibt die Lage als komplexer, als der Kontinent sie bisher erlebt habe.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.