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Sabotage im Lauterbrunnental: Gemeinde warnt vor Nylonfäden

Im Lauterbrunnental wurden mehrfach straff gespannte Nylonfäden an Start- und Landeplätzen entdeckt. Der Gemeindepräsident Karl Näpflin verurteilt die Sabotageakte und ruft die Bevölkerung zu Wachsamkeit auf.

Sabotage im Lauterbrunnental: Gemeinde warnt vor NylonfädenSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Lauterbrunnental gab es laut Gemeindepräsident Karl Näpflin den fünften Sabotagevorfall in Serie seit September
  • Die Attacken zielen vor allem auf Basejumper, bei Landungen drohen schwere Schnittverletzungen an Gesicht, Hals oder Händen
  • Die Gemeinde verurteilt die Sabotageakte aufs Schärfste, die Täterschaft nehme einen Todesfall in Kauf

Im Lauterbrunnental im Berner Oberland sorgt eine Reihe von Sabotageakten bei Luftsportlern für Unruhe. Der jüngste Vorfall wurde gemeldet.

Der Gemeindepräsident von Lauterbrunnen, Karl Näpflin, der seit November 2022 den Gemeinderat präsidiert, spricht vom fünften Vorfall in Serie seit September. Das macht der Gemeinde grosse Sorgen. Die Attacken scheinen sich vor allem gegen das Basejumping zu richten und weniger gegen Gleitschirmflieger und Speedflyer. Der letzte Fund sei auf einer Absprungplattform für Basejumper gemacht worden.

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Bei einer Landung könnten schwere Schnittverletzungen im Gesicht, am Hals oder an den Händen entstehen, vor allem bei hohem Landetempo sei das sehr gefährlich, so Näpflin.

Aus der Bevölkerung seien erstaunlich wenige Rückmeldungen gekommen. Das hänge damit zusammen, dass Basejumping, Gleitschirmfliegen und Speedflying in der Gemeinde als anerkannte Sportarten gelten.

Die Gemeinde bedauere, dass die Täterschaft immer wieder aktiv werde. Es sei höchst bedenklich, dass sie einen Todesfall in Kauf nehme. Näpflin verurteile die Sabotageakte aufs Schärfste. Das sei nicht duldbar.

Zu Beginn hatten kritische Stimmen gefragt, warum sich die Gemeinde trotzdem immer hinter den Sport gestellt habe. Näpflin erklärte, man habe den Sportlern die Sportart nicht verunmöglichen oder verwehren wollen. Ein weiterer Grund sei praktischer Natur: Ein Verbot sei nicht einfach. Man könne es zwar auf dem Papier verbieten, es durchzusetzen und zu kontrollieren werde aber ziemlich schwierig.

Zum wirtschaftlichen Aspekt sagte Näpflin, die Basejumper machten nur einen Bruchteil von einem Prozent aus. Die Gemeinde mache nicht deshalb mit. Die 30.000 Sprünge verteilten sich auf einige hundert Basejumper, die mehrere Sprünge pro Tag absolvierten. Die Wertschöpfung sei deshalb nicht gross, doch seien die Basejumper selbstverständlich eines der Gästesegmente, die in der Gemeinde etwas Geld liegen lassen.

Näpflin appelliert an die Bevölkerung, die Ohren zu spitzen und die Augen offen zu halten, auch in der Nacht, denn die Fäden würden meistens nachts gespannt. Werde ein Faden am Morgen nicht entdeckt, sei das ein grosses Risiko für die Sportler.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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