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27 Festnahmen, 248 Opfer identifiziert: Europol-Aktion gegen Ausbeutung in der Arbeitswelt

Europol und die ELA haben die Ergebnisse einer europaweiten Aktionswoche gegen Arbeitsausbeutung vorgelegt: 27 Festnahmen, 248 identifizierte Opfer und 182 neue Ermittlungen, mit Fällen in mehreren EU-Ländern.

27 Festnahmen, 248 Opfer identifiziert: Europol-Aktion gegen Ausbeutung in der ArbeitsweltSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Europol und die ELA melden in einer Aktionswoche mit Behörden aus 34 Ländern 27 Festnahmen und 248 identifizierte Opfer
  • Kontrollen in Landwirtschaft, Bau, Gastgewerbe, Nagelstudios und Massagesalons führten zu 182 neuen Ermittlungen wegen Menschenhandels
  • In Kotka hatten ausländische Firmen über 300 chinesische Arbeitskräfte eingestellt, die zur Zwangsarbeit gezwungen wurden

Europol und die Europäische Arbeitsbehörde (ELA) haben gemeinsam mit Behörden aus 34 Ländern die Bilanz einer europaweiten Aktionswoche gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung vorgelegt, wie die Salzburger Nachrichten berichten.

Im Blickpunkt der Kontrollen standen Wirtschaftszweige mit erhöhtem Risiko: die Landwirtschaft, das Baugewerbe, das Gastgewerbe, Nagelstudios und Massagesalons. Außerdem wurden 182 neue Ermittlungen wegen Menschenhandels eingeleitet.

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Die Operation fand vom 14. bis 20. September statt. Polizei, Grenzschutz, Arbeitsinspektorate und Steuerbehörden arbeiteten dabei eng zusammen.

Entdeckt wurde er laut einer Aussendung bei Kontrollen lokaler Unternehmen.

Auf Zypern entdeckten die Behörden einen Arbeiter auf einer Viehfarm, der unter erbärmlichen Bedingungen lebte. In einer Lithiumbatteriefabrik im finnischen Kotka hatten ausländische Unternehmen mehr als 300 chinesische Arbeitskräfte eingestellt. Sie waren in der Landwirtschaft zu Zwangsarbeit gezwungen worden und häuslicher Ausbeutung ausgesetzt; zudem wurden sie unterbezahlt und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Danach mussten sie in der Landwirtschaft mehr als zwölf Stunden täglich arbeiten, ohne Lohn zu erhalten.

Europol will den Fluss verwertbarer Informationen zwischen Strafverfolgungs- und Arbeitsbehörden verbessern. So sollen die Behörden organisierte kriminelle Netzwerke aufdecken, die hinter Arbeitsmissbrauch stehen. Arbeitsausbeutung sei ein großes, oft zu wenig gemeldetes Problem.

EU-Innenkommissar Magnus Brunner, der zugleich ehemaliger österreichischer Finanzminister ist, sagte, die Operation zeige beispielhaft, warum das Thema dringend angegangen werden müsse.

Die Einsatzkräfte wolle er weiter stärken, unter anderem mit einem stärkeren Mandat für Europol. Zudem sollen den skrupellosen Kriminellen ihre Profite entzogen werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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