Ein Augenzeuge schilderte den Beginn des Angriffs.
Nach Angaben von Gesundheitsminister Ibrahim al-Bdour ist ein weiterer Verletzter gestorben. Wie al-Bdour der Nachrichtenagentur AFP sagte, seien weitere 26 Menschen weiterhin im Krankenhaus, eine davon in kritischem Zustand.
Aufnahmen einer Überwachungskamera, die offenbar aus dem Gotteshaus stammen, zeigen drei Personen. Sie schießen von einem Gehweg aus auf das Gebäude und laufen danach zur Eingangstür. Zwei von ihnen hielten offenbar Pistolen in den Händen, als sie sich der Kirche näherten. Die Menschen im Gebäude begannen nach den ersten Schüssen zu fliehen, berichtete Dorgham H., der sich unter den Trauergästen befand, der Nachrichtenagentur AP. Er selbst habe die Bewaffneten nicht gesehen, andere hätten nach seinen Angaben vier von ihnen gesehen. Die Gesamtzahl der Angreifer lasse sich nicht unabhängig überprüfen.
Anschließend seien die Täter geflüchtet, und sie sind seitdem nicht gefasst.
In einer Erklärung kündigte er an, die Täter mit eiserner Faust zu bestrafen.
Wer dagegen verstößt, muss mit rechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Ausgenommen von diesem Verbot sind offizielle Regierungsmedien, die unter der Aufsicht des Ministeriums für Regierungskommunikation stehen.
Jordanien gilt als relativ stabil.
Christen bilden eine Minderheit im mehrheitlich muslimisch geprägten Königreich, ihr Anteil an der Bevölkerung liegt zwischen zwei und drei Prozent. Jordanien beherbergt dennoch mehrere biblische Stätten, die christliche Pilger aus aller Welt anziehen.
Dabei wurden zehn Menschen getötet.
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