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Kämpfe zwischen Armeen zweier äthiopischer Regionen fordern mehrere Tote

Im Süden Äthiopiens haben sich Streitkräfte der Regionen Somali und Oromia seit Dienstag Gefechte geliefert. Nach Angaben von Quellen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 13-jähriges Mädchen.

Kämpfe zwischen Armeen zweier äthiopischer Regionen fordern mehrere ToteSymbolbild
Foto: Helena Jankovičová Kováčová · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Gefechte zwischen den Armeen der Regionen Somali und Oromia im Süden Äthiopiens fordern mehrere Tote
  • Auslöser war das Hissen einer Somali-Flagge in Moyale, laut ACLED starb dabei ein 13-jähriges Mädchen
  • Laut Rotem Kreuz sind mindestens 10.000 Menschen aus den Kampfgebieten über die Grenze nach Kenia geflohen

Im Süden Äthiopiens sind bei Gefechten zwischen den Armeen der Regionen Somali und Oromia in den vergangenen Tagen mehrere Menschen getötet worden. Das berichtete Arab News unter Berufung auf Quellen, die der Nachrichtenagentur AFP am Samstag Auskunft gaben. Die Kämpfe stehen im Zusammenhang mit Gebietsstreitigkeiten.

Die Auseinandersetzungen brachen nach Angaben der Quellen am Dienstag aus, nachdem in Moyale eine Flagge der Region Somali gehisst worden war. Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Kenia und wird von den beiden äthiopischen Regionen gemeinsam verwaltet. Nach Darstellung des Konfliktbeobachters ACLED führte der Vorfall zu einer Konfrontation, bei der ein 13-jähriges Mädchen getötet wurde. ACLED nannte zudem mindestens fünf weitere Tote.

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Ein Einwohner der Stadt berichtete AFP telefonisch, Kämpfer der Somali feuerten mit schweren Waffen aus großen Gebäuden im Ort, während Einheiten aus Oromia zurückschössen. Ein weiterer Einwohner sagte, mehrere Zivilisten seien in den Kämpfen getötet und verletzt worden. Im Hintergrund beider Telefongespräche waren Schüsse zu hören. AFP konnte die Opferzahlen nach eigenen Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Die Bundesregierung unter Ministerpräsident Abiy Ahmed, der aus der Region Oromia stammt, hatte sich zu den Zusammenstößen zunächst nicht geäußert. Malik Adan, der für das Rote Kreuz in Kenia arbeitet, sagte dem kenianischen Sender NTV am Freitag, mindestens 10.000 Menschen seien aus den Kampfgebieten über die Grenze nach Kenia geflohen.

Äthiopien ist mit etwa 130 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land Afrikas. In dem weitläufigen Land gibt es verschiedene bewaffnete Konflikte. Die Grenzgebiete zwischen den Regionen, deren Verlauf auf das Jahr 1991 zurückgeht, sind häufig Auslöser für Zusammenstöße.

Seit mehreren Jahren ringt die Bundesregierung zudem mit Rebellenbewegungen in den Regionen Oromia und Amhara, den bevölkerungsreichsten des Landes. Nach monatelangen Spannungen sind außerdem in der nördlichen Region Tigray erneut Kämpfe ausgebrochen. In Tigray tobte von 2020 bis 2022 ein verheerender Krieg. Diplomatische Differenzen mit dem Nachbarland Eritrea haben darüber hinaus Befürchtungen geweckt, zwischen den verfeindeten Staaten am Horn von Afrika könne es zu einem weiteren Konflikt kommen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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