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EU-Staaten einigen sich auf Grundzüge für europaweite Unternehmensform EU Inc.

Überarbeiteter Beitrag zur geplanten EU Inc.: Teaser und Text ergänzt um Zahlen, Aussagen, Hintergründe und Reaktionen aus der Kleinen Zeitung.

EU-Staaten einigen sich auf Grundzüge für europaweite Unternehmensform EU Inc.Symbolbild
Foto: 089photoshootings · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • EU-Staaten einigten sich auf Grundzüge der EU Inc. mit Online-Registrierung in zwei Tagen für höchstens 100 Euro
  • Österreich sieht den Entwurf noch nicht am Ziel und will in den weiteren Verhandlungen deutliche Verbesserungen erreichen
  • Aktienoptionsprogramme gelten nur für Firmen mit höchstens 750 Mitarbeitern und maximal 150 Millionen Euro Jahresumsatz

Die EU-Staaten haben sich auf die Grundzüge einer neuen europaweiten Unternehmensform verständigt. Die sogenannte EU Inc. soll sich innerhalb von zwei Tagen online registrieren lassen, für eine Gebühr von höchstens 100 Euro. Danach soll das Unternehmen im gesamten Binnenmarkt tätig sein können, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Österreich sieht den Entwurf allerdings noch nicht am Ziel. Wer in Europa ein Unternehmen gründe, solle damit unkompliziert im gesamten Binnenmarkt wachsen können. Der aktuelle Entwurf entspreche diesem Anspruch bislang nicht ausreichend. Österreich wolle bei den weiteren Verhandlungen deshalb noch deutliche Verbesserungen erreichen.

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Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) fordert, die Unternehmensgründung und die Übertragung von Firmenanteilen stärker zu vereinfachen und zu digitalisieren. Andernfalls, so Pröll, könnten europäische KI-Unternehmen in die USA abwandern.

Nach der Einigung der Staaten sieht eine Pressemitteilung des Rates vor, dass grundsätzlich das Recht jenes Staates gilt, in dem das Unternehmen registriert ist. Dies entspricht dem Vorschlag der EU-Kommission.

Die Staaten unterstützen außerdem Aktienoptionsprogramme für Mitarbeiter, damit Talente gewonnen und gehalten werden können. Allerdings sollen solche Programme nur für kleine mittelständische Unternehmen mit höchstens 750 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von nicht über 150 Millionen Euro gelten. Gründer hatten darauf hingewiesen, dass die Begrenzung auf eine bestimmte Unternehmensgröße wachsende Firmen treffe. Mit der EU Inc. sollen auch steuerrechtliche Fragen dazu einheitlich geregelt werden.

Als Problem gilt, dass Unternehmen im Binnenmarkt mit 27 nationalen Rechtsformen und Regeln zurechtkommen müssen, was zusätzliche Kosten verursacht.

Gründungen würden einfacher, Talente ließen sich leichter gewinnen und halten, und der Binnenmarkt könne besser genutzt werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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