InstaNews Die Zeitung
Politik

Koalition ringt um neues Wahlrecht – Umbau stockt

Union und SPD wollen das Wahlrecht ändern, doch die Arbeit daran kommt nur langsam voran. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Koalition ein Jahr im Verzug, während die Fristen für neue Wahlkreisgrenzen drängen.

Koalition ringt um neues Wahlrecht – Umbau stocktSymbolbild
Foto: planet_fox · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Koalition aus Union und SPD will das Wahlrecht ändern, das Vorhaben kommt nach Angaben der tagesschau aber nur langsam voran
  • Karlsruhe bestätigte das neue System im Kern: Nur die Zweitstimme entscheidet über die Sitze, Direktmandate garantieren keinen Einzug
  • Union und SPD wollen an der Verkleinerung festhalten, Merz verlangt aber Klarheit über das Wahlrecht für die nächste Bundestagswahl

Die Koalition aus Union und SPD will das Wahlrecht ändern, und für einige Abgeordnete geht es dabei um die politische Existenz. Wie die tagesschau berichtet, kommt das Vorhaben jedoch nur langsam voran.

Betroffen sind vor allem CSU und Linke.

Merz reist zur bislang längsten Dienstreise seiner Amtszeit nach Asien
Auch interessantMerz reist zur bislang längsten Dienstreise seiner Amtszeit nach Asien

Die Ampel-Regierung hat das Wahlrecht geändert. Bei der jüngsten Bundestagswahl kamen deshalb nicht alle Wahlkreisgewinner ins Parlament. Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann und der Linken-Fraktionschef Sören Pellmann lehnen diese Änderungen gemeinsam ab. Das Gericht beanstandete zwar den Wegfall der Grundmandatsklausel. Diese Regelung galt bei der jüngsten Bundestagswahl weiterhin.

Im Kern bestätigte Karlsruhe jedoch das neue System. Allein die Zweitstimme entscheidet über die Zahl der Sitze, und ein Direktmandat garantiert den Einzug in den Bundestag nicht mehr automatisch.

Union und SPD wollen an dieser Verkleinerung festhalten.

Der Prozess sei aufwendig und brauche Zeit, da die Länder einbezogen werden müssten. Merz verlangte deshalb Klarheit darüber, welches Wahlrecht bei der nächsten Bundestagswahl gelten solle.

Der SPD-Abgeordnete Johannes Fechner, der seine Partei in der Koalitionskommission vertritt, betont, man sehe Handlungsbedarf, den Frauenanteil zu erhöhen. Zugleich wolle die SPD dafür sorgen, dass jeder Wahlkreis im Deutschen Bundestag mit einem Abgeordneten vertreten ist. Es gehe etwas voran, sagte Fechner. Konkrete Ergebnisse gibt es bislang aber nicht.

Hoffmann verweist auf den Zeitplan. Die Umsetzung sei bisher nicht zustande gekommen, führte er an, weil der Koalitionspartner bislang nicht mitgezogen habe beziehungsweise die Dinge anders sehe. Das Thema müsse im Herbst eine Rolle spielen.

Für Union und SPD ist das Wahlrecht damit eine Reformbaustelle, auf der für einige Beteiligte viel auf dem Spiel steht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.