InstaNews Die Zeitung
Politik

In Frankreich und Belgien gehen erneut Menschen auf die Straße

Eine Woche nach den Ausschreitungen gingen in Frankreich erneut Menschen auf die Straße. Nach Regierungsangaben wurden fast 1000 Menschen festgenommen. Auch in Belgien, Italien und Albanien kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.

In Frankreich und Belgien gehen erneut Menschen auf die StraßeSymbolbild
Foto: Benny_B2R · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • In Frankreich zählte das Innenministerium am Samstag 410.000 Teilnehmer bei erneuten Protesten, die Gewerkschaft CGT spricht von fast 800.000
  • Die Polizei setzte in Lyon und Lille Tränengas ein, am Ende eines Protestmarschs zudem Wasserwerfer gegen Demonstranten
  • In Italien wurden bei Protesten hunderte Menschen festgenommen, in Brüssel setzte die Polizei Tränengas und Pfefferspray ein

Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen sind in Frankreich am Samstag erneut landesweite Proteste zusammengekommen. Nach Angaben des Innenministeriums waren dafür rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Wie WELT berichtet, setzte die Polizei in Lyon und Lille Tränengas ein.

Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 110.000. Zum Ende des Protestmarschs setzte sie Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten ein. Bild-Chefreporter Til Biermann beschrieb die Lage am Nachmittag als friedlich.

Koalition ringt um neues Wahlrecht – Umbau stockt
Auch interessantKoalition ringt um neues Wahlrecht – Umbau stockt

Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich bis Samstag um 13 Uhr landesweit 35.000 Demonstranten. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorwoche waren es 60.000 gewesen. Das Ministerium nennt für den Tag insgesamt 410.000 Teilnehmer, die Gewerkschaft CGT spricht von fast 800.000.

Die genehmigten Protestzüge seien zunächst gut verlaufen. Außer in Paris sei es auch in Marseille, Toulouse und Nizza zu Zusammenstößen gekommen.

In Clermont-Ferrand und Toulouse wurden nach Angaben des französischen Innenministeriums zwei Menschen schwer verletzt. In Toulouse habe es nach Behördenangaben einen 20-Jährigen schwer an der Hand getroffen.

Auch in Belgien kam es zu Zusammenstößen. Die Polizei setzte in Brüssel am Mittag Tränengas und Pfefferspray gegen regierungskritische Demonstranten ein.

In Italien wurden bei erneuten Protesten landesweit hunderte Menschen festgenommen. Die Proteste umfassten zudem hohe Benzinpreise und Aufrüstung. In Mailand, wo es am vergangenen Wochenende zu schweren Krawallen gekommen war, stoppte die Polizei den Demonstrationszug im Zentrum und setzte Schlagstöcke ein. Aus Sorge vor Ausschreitungen waren viele Luxusgeschäfte verbarrikadiert.

Auch in Tirana ging die albanische Polizei gegen Demonstranten vor, mit Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.