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Bonin plädiert für differenzierte Abschlüsse und kritisiert die Benya-Formel

IHS-Chef Holger Bonin spricht sich bei den Lohnverhandlungen für differenzierte Abschlüsse aus und plädiert für eine Modifizierung der Benya-Formel. Der ÖGB weist seine Aussagen zurück.

Bonin plädiert für differenzierte Abschlüsse und kritisiert die Benya-Formel
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Bonin plädiert für differenzierte Abschlüsse, weil die Benya-Formel bisher oft nur am Wirtschaftsdurchschnitt ausgerichtet wurde
  • ÖGB-Bundesgeschäftsführerin Schuberth nennt die Kritik an der Benya-Formel realitätsfern
  • Bonin fordert, der Sozialstaat solle Menschen im Strukturwandel sozial absichern, und kritisiert Mietpreisdeckel und Spritpreisbremse

Als Beispiel nannte Bonin den Handel. Dort habe sich das Kaufverhalten der Bürgerinnen und Bürger durch den Onlinehandel und veränderte Gewohnheiten massiv verändert.

Seinen Wunsch nach differenzierten Abschlüssen würde die Formel eigentlich ohnehin besagen, meinte Bonin. Diese sei bisher oft am Durchschnitt der Wirtschaft festgemacht worden, ohne genauer nach einzelnen Branchen zu schauen.

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In den Innenstädten gebe es immer weniger Geschäfte, die etwa durch Restaurants ersetzt würden.

Man müsse den Strukturwandel sehen. Die Frage sei vielmehr, wie der Sozialstaat dafür sorgen könne, dass die betroffenen Menschen sozial gesichert in die neuen Berufe mit Zukunftschancen kämen. Kritisch äußerte sich Bonin außerdem zum Mietpreisdeckel und zur Spritpreisbremse. Langfristig plädierte er für eine Anhebung des Pensionsantrittsalters. ÖGB-Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth sagte, die Kritik an Kollektivverträgen und der Benya-Formel sowie die Forderungen nach einem höheren Pensionsantrittsalter gingen an der Lebensrealität der Beschäftigten vorbei. Kollektivverträge würden in Österreich seit jeher nach Branchen verhandelt, und die jeweilige wirtschaftliche Lage werde dabei berücksichtigt.

Schuberth betonte, die Lohnabschlüsse der vergangenen Jahre hätten massive Kaufkraftverluste infolge der hohen Inflation ausgleichen müssen. Wer die Benya-Formel angreife, greife direkt die Beschäftigten an, so Schuberth.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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