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Merz wirbt in Singapur für Freihandel mit dem Pazifikraum

Merz wirbt auf seiner Asienreise für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Pazifikraum und setzt damit offenbar einen Gegenpol zum Kurs der USA.

Merz wirbt in Singapur für Freihandel mit dem Pazifikraum
Foto: Archivfoto: Sandro Halank, Wikimedia Commons / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Merz wirbt in Singapur für freien Handel und ein großes Pazifik-Abkommen, das offenbar ein Gegengewicht zu den USA bilden soll
  • Merz will Europa und Asien in Handel, Sicherheit und Technologie enger verzahnen und so vor dem Zerfall der alten Weltordnung schützen
  • Singapurs Premier Wong sichert Deutschlands CPTPP-Beteiligung uneingeschränkt zu, konkrete Schritte fehlen aber noch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat auf seiner Asienreise den freien Handel beschworen, wie die tagesschau berichtet. Bis Freitag ist er in der Region unterwegs, erste Station ist der Stadtstaat Singapur. Ein großes Abkommen mit Staaten des Pazifikraums strebt er an, und offenbar soll es ein Gegengewicht zum Vorgehen der USA bilden.

In Singapur hielt Merz eine Grundsatzrede, in der er die Indopazifik-Strategie Deutschlands umriss. Zentral sei eine deutlich engere Zusammenarbeit zwischen den Staaten in Europa und Asien, als Schutz vor dem Zerfall der alten Weltordnung. Dies betreffe Handels-, Sicherheits- und Technologiepolitik, sagte der Kanzler.

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Gemeinsam mit deren Mitgliedern wolle er auf ein großes Abkommen zwischen den beiden Regionen hinarbeiten. Zusammen könnten Europa und der Indo-Pazifik beachtlichen Einfluss entfalten und den fairen Welthandel schützen und fördern, meinte er.

In den Mitgliedstaaten leben fast 600 Millionen Menschen.

Ein Abkommen zwischen CPTPP und EU würde den eng verflochtenen Liefer- und Produktionsketten Rechnung tragen, sagte er. Beide Seiten vereinten mehr als ein Drittel des Welthandels.

Ein neuer Nationalismus führe auf den falschen Weg.

Aus der Positionierung von Merz folgt allerdings zunächst kein konkretes Handeln. Die Federführung für alle Mitgliedsstaaten hat die EU.

Beim Treffen mit Singapurs Premierminister Lawrence Wong ging es ebenfalls um wirtschaftliche Zusammenarbeit. Wong kritisierte, dass derzeit eine Einschränkung des weltweiten freien Handels zu erleben sei. Die Welt werde fragmentierter, es gebe mehr Spaltung, sagte er. Singapur wolle deshalb mehr Verbindungen zwischen verschiedenen Regionen schaffen, auch zwischen Deutschland und Singapur. Wong sicherte zu, die Beteiligung Deutschlands an der CPTPP uneingeschränkt zu unterstützen.

Investoren aus Singapur blickten langfristig und investierten nicht nur für eine Wahlperiode. Singapur traue Deutschland und Europa langfristig viel zu.

Auf seiner Reise begleitet den Kanzler eine hochrangige Wirtschaftsdelegation.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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