InstaNews Die Zeitung
Wissenschaft

Studie sieht akute Schäden an Blutgefäßen durch Nikotin-Verdampfer

Deutsche Forscher fanden bei 30 Probanden nach der Anwendung eines Tabakerhitzers steigenden Blutdruck, eingeschränkte Gefäßfunktion und DNA-Schäden an Blutzellen. Die Ergebnisse widersprechen der Annahme, solche Produkte seien deutlich weniger schädlich.

Studie sieht akute Schäden an Blutgefäßen durch Nikotin-Verdampfer
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Nikotin-Verdampfer schädigen laut einer neuen Studie akut die Blutgefäße der Konsumenten, auch wenn kein Tabak verbrannt wird
  • Der Blutdruck steigt, Blutgefäße verengen sich und DNA-Schäden sind nachweisbar, der systolische Blutdruck stieg um drei Millimeter Quecksilbersäule
  • Strohm hält die Produkte nicht für biologisch neutral, Münzel fordert einheitliche Regeln für alle Nikotinprodukte

Der Gebrauch von Nikotin-Verdampfern schädigt nach einer neuen Studie akut die Blutgefäße der Konsumenten, auch wenn kein Tabak verbrannt wird. Wie die Kleine Zeitung berichtet, steigt dabei der Blutdruck, die Blutgefäße verengen sich, und es lassen sich DNA-Schäden nachweisen. Die Untersuchung wurde im „European Journal of Preventive Cardiology“ veröffentlicht.

Geleitet wurde sie von Lea Strohm vom Universitätsklinikum Mainz. Danach verwendeten sie ein Tabakerhitzungsprodukt. Zur Bestätigung der Ergebnisse wurden die Tests zweimal unabhängig voneinander durchgeführt.

AMA und EMA legen gemeinsame Leitlinien für Ebola-Impfstoffstudien vor
Auch interessantAMA und EMA legen gemeinsame Leitlinien für Ebola-Impfstoffstudien vor

Laut der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie waren die Resultate eindeutig. Der systolische Blutdruck stieg um drei Millimeter Quecksilbersäule.

Diese gilt als Zeichen dafür, dass sich die Zellen gegen Schäden zu verteidigen versuchen. Strohm zog daraus den Schluss, dass die Produkte nicht biologisch neutral seien. Eine akute Exposition habe ausgereicht, um bei ansonsten gesunden Rrauchern Gefäßfunktionsstörungen, Stoffwechselstörungen und genetische Schäden hervorzurufen.

Erhitzter Tabak erzeuge zwar weniger Verbrennungsprodukte, gebe aber dennoch Nikotin ab. Dieses schädige die Gefäßwände, erhöhe den Blutdruck und fördere Atherosklerose. Alle Nikotinprodukte gehörten einheitlich geregelt, so Münzel. Dazu sollten Aromabeschränkungen, Werbeverbote und Rauchverbote zählen, die alle Produkte abdecken.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.