Der Autokonzern Stellantis ist im dritten Quartal wieder in die Verlustzone gerutscht. Damit fiel die Opel-Mutter zurück, nachdem sie in den ersten sechs Monaten des Jahres noch Gewinn erzielt hatte.
Vor einem Jahr hatte der Konzern wegen hoher Sonderbelastungen einen zehnmal so hohen Verlust ausgewiesen. Im laufenden Jahr dagegen stand in den ersten sechs Monaten ein Gewinn zu Buche.
Vor Zinsen, Steuern und Sonderposten blieb im dritten Quartal ein operativer Gewinn von 256 Millionen Euro.
Wegfallende Kaufanreize und veränderte Rahmenbedingungen haben dem Unternehmen ebenso wie anderen Autobauern mit Wurzeln in den USA die Pläne bei Elektroantrieben durchkreuzt.
Die Kurskorrektur war teuer. Stellantis schrieb viele Milliarden Euro auf Technik und Modelle ab und muss zudem viel Geld in das Zuliefersystem investieren.
Die Zahl der verkauften Fahrzeuge ging dagegen um ein Prozent zurück, auf knapp 1,3 Millionen Autos. Diese Verkaufszahl war bereits zuvor bekannt.
Die Konzernführung um Chef Antonio Filosa bestätigte die Jahresprognose. Demnach soll der Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Die bereinigte operative Marge soll im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen.
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