Beschäftigte im Tourismus können ab sofort beim Tourismusbeschäftigtenfonds Anträge stellen. Die Salzburger Nachrichten berichten, dass der im Regierungsprogramm vorgesehene Fonds die Anträge über seine Förderplattform entgegennimmt.
Die ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Fonds und vida-Generalsekretärin Anna Daimler erklärte bei der Vorstellung am Mittwoch, das Angebot solle Beschäftigten den Verbleib im Beruf erleichtern. Gefördert werden Beschäftigte mit niedrigem Einkommen, etwa in Küche, Service, Housekeeping und an der Rezeption.
In Österreich arbeiten im Schnitt rund 230.000 Menschen in Hotellerie und Gastronomie, in der Hochsaison deutlich mehr. Ziel des Fonds sei es, die Beschäftigten besser zu qualifizieren und länger in der Branche zu halten.
Beim Tourismusstipendium übernimmt der Fonds 50 Prozent der Aus- und Weiterbildungskosten, höchstens aber 5.000 Euro pro Person.
Geschäftsführer Markus Hafner-Auinger versprach eine niederschwellige Antragstellung über die Website tourismusfonds.at. Er sagte bei der Pressekonferenz, eine Online-Vorprüfung sei innerhalb einer Minute möglich, der Förderantrag lasse sich in weniger als zehn Minuten ausfüllen.
Die Plattform ist derzeit in fünf Sprachen verfügbar, weitere sollen folgen.
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