Thyssenkrupp bringt mit tk accelis die dritte Konzerntochter an die Börse, wie die tagesschau berichtet. Gehandelt werden nun Aktien des Geschäfts mit Werkstoffen wie Flachstahl, Edelstahl und Aluminium. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet.
Chefin Ilse Henne zeigte sich im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion dennoch zufrieden. Nach ihrer Darstellung bereitet sich das Unternehmen seit Monaten, fast Jahren, auf den Börsengang vor. Der Markt sei mit dem Preis zufrieden gewesen, weshalb auch sie zufrieden sei. In der Spitze stieg der Aktienkurs bis auf 30,52 Euro. Im Gegenzug fiel die Thyssenkrupp-Aktie deutlich.
Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez sprach von einem neuen Kapitel für den Geschäftsbereich. Der Mutterkonzern behält bei tk accelis einen Anteil von 51 Prozent und bleibt damit Mehrheitseigner. Martin Steinbach vom Beratungsunternehmen EY erklärte, das Unternehmen sei als Ganzes weniger wert. Durch die Abspaltung erhoffe man sich nun eine Wertsteigerung, weil das Unternehmen am Kapitalmarkt klarer positioniert werden könne.
Man solle prüfen, ob das Thema Materialbeschaffung nicht unterschätzt werde, denn mit Materialien werde immer Geld verdient.
Auch im Geschäft mit Künstlicher Intelligenz ist das Unternehmen aktiv, indem es Schaltschränke von Rechenzentren etwa mit Kupfer- und Aluminiumteilen bestückt.
Das bekräftigte Ilse Henne, die Aufsichtsratsvorsitzende dieser Sparte.
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