InstaNews Die Zeitung
Politik

EU-Energieminister beraten über steigende Energiepreise vor dem Winter

Die EU-Energieminister beraten über die Versorgungssicherheit vor der Heizsaison. Die Kriege im Iran, in der Ukraine und im Jemen treiben die Preise für Öl und Erdgas in die Höhe.

EU-Energieminister beraten über steigende Energiepreise vor dem WinterSymbolbild
Foto: WOKANDAPIX · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kriege im Iran, in der Ukraine und im Jemen treiben die Öl- und Gaspreise stark nach oben und haben Raffinerien beschädigt
  • EU-Gasspeicher sind mit 75 Prozent gefüllt nach 83 Prozent vor einem Jahr, Gaspreis erreichte kurzzeitig 100 Euro je Megawattstunde
  • EU-Energiekommissar Jorgensen betont, Bezahlbarkeit sei ebenso dringend wie Versorgungssicherheit

Die Energieminister der EU wollen über die Energiesicherheit vor der Heizperiode beraten. Wie Arab News berichtet, treiben die Kriege im Iran, in der Ukraine und im Jemen die Preise für Öl und Erdgas stark nach oben.

Die Kämpfe haben Raffinerien im Nahen Osten und in Russland beschädigt. Zudem wurden Öl- und Gaslieferungen über wichtige Schifffahrtswege behindert, nämlich im Schwarzen Meer, im Roten Meer und in der Straße von Hormus.

US-Vizepräsident Vance sondiert Kontakt zu iranischem Hardliner
Auch interessantUS-Vizepräsident Vance sondiert Kontakt zu iranischem Hardliner

EU-Energiekommissar Dan Jorgensen sagte Reportern, die Lage sei jetzt sehr ernst. Ein Problem bei der Versorgungssicherheit sehe es derzeit zwar nicht aus, doch er warne davor, dieses Thema zu vernachlässigen. Bezahlbarkeit sei laut Jorgensen ebenso dringend. Ein verfügbares Angebot bedeute wenig für Haushalte und Unternehmen, die es sich nicht leisten könnten.

Die Kommission habe am Mittwoch Gespräche mit europäischen Raffinerien begonnen, um die Produktion zu steigern. Dabei gehe es unter anderem um eine mögliche Lockerung einzelner technischer Vorgaben.

Die westlichen Mächte hatten sich im laufenden Monat darauf verständigt, die Freigabe von über 400 Millionen Barrel Notfall-Ölreserven zu beschleunigen. Dies sei nach Druck aus den USA geschehen.

Auch über einen Vorschlag der Kommission wollen die EU-Staaten beraten, mit dem Strom durch Steuer- und Netzentgeltreformen günstiger werden soll. Ein Ansatz sei, Strom niedriger zu besteuern als Erdgas.

Die EU geht mit Gasspeicherständen von 75 Prozent in die Heizperiode, vor einem Jahr waren es 83 Prozent. Die europäischen Großhandelspreise für Gas erreichten am Mittwoch kurzzeitig 100 Euro pro Megawattstunde, zum ersten Mal seit Dezember 2022. Damals hatte Europa den Verlust des Großteils seiner russischen Pipeline-Gaslieferungen zu verkraften. Seit der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten sind die Preise gestiegen und liegen nun etwa beim Dreifachen des Niveaus vor dem Iran-Krieg.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.