Die Gruppierung „Gen Z regelt“ mobilisiert für Samstag zu Protesten in knapp 30 Städten in Deutschland. Wie t-online berichtet, ruft sie auch unter dem Namen „Gen Z steht auf“ auf.
Mobilisiert wird neben der Website in sozialen Medien wie TikTok und Instagram sowie über Telegram, bundesweit wie auch lokal.
Grimm sieht in mehreren europäischen Ländern eine gemeinsame Erfahrung politischer Ohnmacht und wachsender Zukunftsunsicherheit.
Junge Menschen müssten die langfristigen Folgen heutiger Entscheidungen besonders stark spüren, verfügten aber über vergleichsweise wenig politisches Gewicht.
Diese verfingen derzeit jedoch nicht. Konkrete Hinweise auf Planungen für Plünderungen wie in Frankreich gebe es bislang nicht.
Die Polizei gehe dort deutlich härter vor.
Der Verlauf der Demonstrationen in Frankreich solle die polizeilichen Maßnahmen hierzulande nicht bestimmen.
Zur großen Aufmerksamkeit haben nach Vermutung des Berichts auch Äußerungen der vergangenen Tage beigetragen. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, sprach gegenüber der „Bild“ von jungen Krawallmigranten, die Lust auf Gewalt gegen die Polizei hätten.
Auf ihrer Website betont „Gen Z regelt“, der Protest sei ausnahmslos friedlich. Gewalt gegen Menschen oder Sachen widerspreche allem, wofür die Gruppierung stehe. In sozialen Medien falle die Haltung teils weniger eindeutig aus. Ein anderer Beitrag warnt davor, Demonstrierende in friedliche und gewaltvolle zu spalten.
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