InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Adidas hebt Prognose an – Umsätze in Europa sinken

Adidas rechnet nach einem Rekordquartal mit einem Betriebsergebnis von 2,5 Milliarden Euro. Während der Umsatz weltweit wächst, sinkt er im Heimatmarkt Europa.

Adidas hebt Prognose an – Umsätze in Europa sinkenSymbolbild
Foto: Deybson Mallony · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Adidas hebt die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr an und verweist auf ein Rekordquartal im dritten Vierteljahr
  • Rückerstattung von US-Zöllen über 200 Millionen Euro trägt zum Rekordergebnis bei, da ein Gericht die Abgaben für unzulässig erklärte
  • 100 Millionen Euro sind für mögliche Abschreibungen reserviert, etwa für unrentable Läden, veraltete IT oder Stellenstreichungen

Der Sportartikelhersteller Adidas hebt seine Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr an. Wie n-tv berichtet, stützt sich die höhere Prognose auf gute Geschäfte in den ersten neun Monaten und ein Rekordquartal im dritten Vierteljahr.

Zum Rekordergebnis trug auch eine Rückerstattung von US-Zöllen bei, die sich auf rund 200 Millionen Euro belief. Ein Gericht hatte diese Abgaben für unzulässig erklärt. Weitere 100 Millionen Euro entstanden, weil Adidas seine Ware mit geringeren Rabatten verkaufen konnte als erwartet.

Audi beruft Sondersitzung des Aufsichtsrats nach Trump-Auftritt ein
Auch interessantAudi beruft Sondersitzung des Aufsichtsrats nach Trump-Auftritt ein

Vorstandschef Björn Gulden sagte bei der Vorstellung der Zahlen, 100 Millionen Euro seien direkt für mögliche Abschreibungen reserviert. Damit solle das Unternehmen zukunftsfit gemacht werden. Denkbar seien unter anderem unrentable Läden, veraltete IT oder Stellenstreichungen. Konkret entschieden sei aber noch nichts.

Über die ersten drei Quartale legte der Umsatz um elf Prozent zu. Gulden zeigte sich nach eigenen Worten ziemlich stolz auf die Leistung des Unternehmens und sagte, Adidas nehme anderen Unternehmen Marktanteile ab.

Die Entwicklung unterscheidet sich stark nach Sparte, Region und Vertriebsweg. Im dritten Quartal gingen sie dort um vier Prozent zurück. In anderen regionalen Märkten stiegen die Umsätze hingegen um zweistellige Prozentsätze.

Der Umsatz mit Sport- und Freizeitkleidung stieg um 19 Prozent, bei den Schuhen stagnierte er. Gulden lobte die Design- und Entwicklungsteams. Deren neue Kollektionen seien weltweit stark gefragt und trieben das Lifestyle-Geschäft an.

Gulden kritisierte Wettbewerber, die ihre Lager mit hohen Rabatten räumen wollten. Wenn alle disziplinierter wären, gäbe es nach seinen Worten nicht mehr Angebot als Nachfrage.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.