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Alphabet-Aktie bricht nach Quartalszahlen um 13 Prozent ein

Die Aktie des Google-Mutterkonzerns Alphabet ist nach den Quartalszahlen um rund 13 Prozent gefallen. Dabei stand ein Marktwert von fast 500 Milliarden US-Dollar auf dem Spiel, belastet durch schwächere Werbeerlöse der Suche und steigende KI-Ausgaben.

Alphabet-Aktie bricht nach Quartalszahlen um 13 Prozent einSymbolbild
Foto: Pexels · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Alphabet-Aktie verliert nach Quartalszahlen rund 13 Prozent und steuert auf den schlechtesten eintägigen Verlust seit dem Börsengang 2004
  • Cloud-Umsatz von Google mehr als verdoppelt auf rund 31 Mrd. USD, der Suchumsatz blieb mit 63 Mrd. USD hinter den Erwartungen zurück
  • Pivotal Research sieht Gefahr für das Suchgeschäft durch KI, CFRA hält den Rückgang für eine Kaufgelegenheit

Die Aktie von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, ist am Donnerstag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um rund 13 Prozent gefallen. Wie die Hindustan Times berichtete, war der Kurssturz auf dem besten Weg, der schlechteste eintägige Verlust seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2004 zu werden.

Der Rückgang brachte fast 500 Milliarden US-Dollar an Marktwert in Gefahr. Damit wäre es der zweitgrößte eintägige Verlust an Marktwert eines an der US-Börse notierten Unternehmens. Den Rekord hält laut Quelle Nvidia: Am 27. Januar 2025 verlor das Unternehmen rund 593 Milliarden US-Dollar, nachdem das chinesische KI-Modell DeepSeek Anleger über die Zukunft der Branche verunsichert hatte, wie Yahoo Finance berichtete.

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Um Nvidias Rekordverlust einzustellen, müsste die Alphabet-Aktie laut Berechnungen von Yahoo Finance bei rund 274,75 US-Dollar schließen, also etwa 15 Prozent tiefer. Der Verlust hat allerdings bereits die rund 400 Milliarden US-Dollar übertroffen, die SpaceX am 22. Juni an Marktwert eingebüßt hatte. Dieser Verlust war bisher der zweitgrößte eintägige Verlust.

In Dollar gerechnet wäre der Donnerstag zugleich der größte Verlust an Marktwert in der Geschichte von Alphabet. Der bisherige Rekord lag bei einem Minus von rund 275 Milliarden US-Dollar am 23. Juli. Auch der steilste Kursrückgang nach einem Quartalsbericht seit dem Börsengang wäre neu. Laut Bespoke Investment Group lag der bisherige Rekord bei einem Minus von knapp 10 Prozent im Juli 2008.

Die Quartalszahlen zeigten ein starkes Wachstum im Cloud-Geschäft. Der Cloud-Umsatz von Google hat sich mehr als verdoppelt und liegt bei rund 31 Milliarden US-Dollar. Die KI-App Gemini hat die Marke von eine Milliarde Nutzern überschritten. Trotz dieser Zahlen fielen die Aktien nach dem Bericht deutlich.

Das Suchgeschäft wuchs ebenfalls, blieb aber hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Der Suchumsatz stieg um 12 Prozent auf rund 63 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten laut Yahoo Finance etwa 65 Milliarden US-Dollar erwartet. Der freie Cashflow von Alphabet wurde negativ und lag bei einem Minus von rund 9 Milliarden US-Dollar. Freier Cashflow ist das Geld, das einem Unternehmen nach Betriebskosten und Investitionen, etwa in Rechenzentren, verbleibt. Das negative Ergebnis zeigt, dass Alphabet mehr Geld ausgab, als es einnahm, während die KI-Investitionen stiegen.

Investoren sorgen sich außerdem, dass KI das traditionelle Suchgeschäft schwächen könnte, das seit langem eine wichtige Einnahmequelle für Alphabet ist. Jeffrey Wlodarczak, CEO von Pivotal Research, sagte laut Yahoo Finance, skeptische Anleger könnten argumentieren, das jüngste Quartal sei das erste Anzeichen dafür, dass KI das Suchgeschäft von Google ernsthaft zu schaden beginne.

Nicht alle Analysten bewerteten den Kursrückgang negativ. Angelo Zino von CFRA sagte Yahoo Finance, die Schwäche der Alphabet-Aktie sei wahrscheinlich eine Kaufgelegenheit. Der Kursrückgang könnte demnach Anleger anziehen, die an die langfristigen Perspektiven des Unternehmens glauben. Der Marktwert von Alphabet ist seit dem Rekordhoch im Mai bereits um rund 1,4 Billionen US-Dollar gesunken.

Eintägige Verluste dieser Größenordnung waren an der US-Börse einst selten. Laut Berechnungen von Yahoo Finance auf Basis von Bloomberg-Daten verloren US-notierte Unternehmen 2026 bis einschließlich Mittwoch an 18 Handelstagen jeweils 200 Milliarden US-Dollar oder mehr an Marktwert. Im gesamten Jahr 2025 gab es 13 solche Fälle, vor 2022 keinen einzigen.

Anleger richten ihren Blick nun auf die Quartalszahlen von Amazon, die nach Handelsschluss am Donnerstag erscheinen. Amazon ist der letzte der drei großen Cloud-Anbieter, die in dieser Woche Zahlen vorlegen, nach Alphabet und Microsoft. Laut der Analyse von Yahoo Finance könnten Anleger die Schwäche bei Alphabet als Problem des Google-Suchgeschäfts sehen, falls Amazon Web Services schneller wächst, ohne dass der Cashflow sinkt. Würde Amazon jedoch erneut hohe Ausgaben melden, könnte die Sorge über die Rendite von KI-Investitionen in der gesamten Technologiebranche zunehmen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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