Microsoft verdient am KI-Boom, Alphabet-Aktie bricht ein
Die jüngsten Geschäftszahlen der großen US-Technologiekonzerne zeigen, wie unterschiedlich der Ausbau künstlicher Intelligenz bei den Firmen ankommt. Wie n-tv berichtet, fließen Milliarden in neue Rechenzentren, doch der Softwarekonzern Microsoft profitiert davon deutlich, während bei Alphabet die Kosten schneller wachsen als die Erlöse. Beide Unternehmen investieren mehrstellige Milliardenbeträge in die Infrastruktur.
Microsoft erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen freien Cashflow von 18,6 Milliarden Dollar. Das lag doppelt so hoch wie von den Analysten erwartet.
Konzernsprecher Jonathan Neilson führte dies in erster Linie auf Lieferverzögerungen zurück.
Bei Alphabet sieht die Lage anders aus. Die Sparte Google Cloud verdoppelte zwar ihren Umsatz, der negative Free Cashflow hat sich jedoch nahezu verdoppelt.
Im kommenden Jahr dürften die Ausgaben jedoch deutlich steigen. Zugleich drückt die Anmietung externer Rechenkapazitäten auf die Margen. An der Wall Street brachen die Alphabet-Aktien im nachbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise um mehr als zehn Prozent ein, der Börsenwert der Google-Mutter schrumpfte um mehr als 400 Milliarden Dollar.
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