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Bangka-Plumploris nach über 90 Jahren erneut nachgewiesen

Auf der indonesischen Insel Bangka haben Forscher mehr als 90 Exemplare der Bangka-Plumploris dokumentiert. Die Affenart galt lange als potenziell ausgestorben, an der Untersuchung war das Wiener Haus des Meeres beteiligt.

Bangka-Plumploris nach über 90 Jahren erneut nachgewiesenSymbolbild
Foto: SONIC · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der indonesischen Insel Bangka wurden mehr als 90 Bangka-Plumploris dokumentiert
  • Von den verletzten Tieren überlebten 86 und wurden anschließend wieder ausgewildert, Re:wild nahm die Art auf die Liste der Lost Primates auf
  • Der Lebensraum der Affen schrumpft durch Zinnabbau, Palmölplantagen und Siedlungsbau, eigene Schutzgebiete gibt es nicht

Die Bangka-Plumplori galt lange als potenziell ausgestorben. Nun wurden auf der indonesischen Insel Bangka mehr als 90 Tiere dokumentiert, wie die Kleine Zeitung berichtet. Laut Haus des Meeres hatte seit Anfang der 1930er-Jahre kein Forscher die Affen nachgewiesen.

Die Weltnaturschutzunion stuft die Affen derzeit als möglicherweise ausgestorben ein. Ein Team des Alobi Wildlife Rescue Centers konnte in den vergangenen zehn Jahren dennoch mehr als 90 Nachweise erbringen. Gesichtet wurden die Tiere in unterschiedlichen Gebieten der Insel, in Wohnhäusern, Gärten, an Stromleitungen oder an Straßen. Oft hatten sie schwere Verletzungen.

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Von ihnen überlebten 86; sie wurden anschließend wieder ausgewildert. Die Naturschutzorganisation Re:wild nahm die Bangka-Plumplori auf ihre Liste der weltweit gesuchten Lost Primates auf.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Art überlebt hat und noch relativ verbreitet sein dürfte. Zu der Zusammenarbeit kam es eher zufällig: Der Naturschützer J.

Die Plumploris gelten als einzige bekannte giftige Primatengattung. Ihr gefährliches Sekret wird in Drüsen an der Innenseite der Oberarme produziert. Bei Bedrohung strecken sie die Arme hoch und lecken an den Drüsen, sodass sich das Gift mit ihrem Speichel vermischt.

Trotz der Entdeckung ist der Fortbestand der Art nicht gesichert, denn ihr Lebensraum schrumpft. L. Sani vom Alobi-Center beobachte auf Bangka, wie Wälder durch Zinnabbau, Palmölplantagen und den wachsenden Siedlungsbau verschwinden. Schutzgebiete, die eigens für die Affen ausgewiesen wären, gibt es nicht. Deshalb suchten die Tierschützer für die Auswilderung die größten Waldgebiete der Insel aus.

Glaw erklärte, die Wiederentdeckung sei nur der erste Schritt. Jetzt müsse verhindert werden, dass sie tatsächlich ausstirbt. Eine weitere Gefahr geht laut Spektrum vom Handel aus.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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