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Daewoo E&C bittet Regierung um Vermittlung im Streit um tschechisches Atomprojekt

Der Baukonzern Daewoo E&C hat die südkoreanische Regierung um Vermittlung im Streit mit dem Staatsbetreiber KHNP gebeten.

Daewoo E&C bittet Regierung um Vermittlung im Streit um tschechisches AtomprojektSymbolbild
Foto: Kyle Miller · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Daewoo E&C bittet die Regierung um Vermittlung, nachdem KHNP die Vertragsverhandlungen zum Atomprojekt Dukovany in Tschechien beendet hat
  • KHNP bemängelte, der überarbeitete Vorschlag berücksichtige die gestiegenen Baukosten nicht ausreichend
  • KHNP will im Juli 2027 eine neue Ausschreibung starten, der Bau soll vier Monate später beginnen

Der südkoreanische Baukonzern Daewoo Engineering & Construction (E&C) hat die Regierung seines Landes um Vermittlung in einem Streit mit dem staatlichen Atomstromkonzern Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) gebeten. Wie Yonhap meldet, teilte das Unternehmen am Montag (2. November) mit, es habe das Ministerium für Handel, Industrie und Ressourcen um Vermittlung ersucht. Daewoo E&C führt ein Baukonsortium für das Großprojekt in Tschechien an.

Auslöser ist die Beendigung der Vertragsverhandlungen durch KHNP. Das Unternehmen habe am Freitag (30. Oktober) eine förmliche Mitteilung erhalten, dass KHNP die Gespräche beendet habe. Daewoo E&C erklärte, man wolle mit Hilfe des Ministeriums die Verhandlungen wieder aufnehmen und das Projekt so schnell wie möglich normalisieren.

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Das Ministerium erklärte jedoch, es habe bislang keinen offiziellen Vermittlungsantrag des Unternehmens erhalten. Die Regierung habe KHNP und das Konsortium von Daewoo E&C aufgefordert, die Verhandlungen zügig voranzubringen, um die Zusage gegenüber der Tschechischen Republik einzuhalten. Sie besitze jedoch keine rechtliche Befugnis, zwischen Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen zu vermitteln.

Das Projekt Dukovany hat einen Wert von etwa 25 Billionen Won, das entspricht 17,5 Milliarden US-Dollar. Vorgesehen ist der Bau von zwei Reaktoren mit jeweils 1.000 Megawatt vom Typ APR1000, einem in Südkorea konzipierten Modell, in der Tschechischen Republik.

Nach Darstellung von Daewoo E&C hat KHNP die Verhandlungen einseitig beendet, nachdem der Staatsbetreiber den überarbeiteten Vorschlag des Unternehmens abgelehnt hatte. Dieser war am Donnerstag (29. Oktober) eingereicht worden. KHNP habe bemängelt, dass darin die gestiegenen Baukosten nicht ausreichend berücksichtigt seien.

Daewoo E&C hält es nach eigenen Angaben für unangemessen, dass ein Bauunternehmen, das nicht für das Reaktordesign verantwortlich ist, zusätzliche Kosten und Risiken tragen soll. Diese entstünden durch den Bau des APR1000 in Europa, der damit erstmals erfolgt.

KHNP hat nach Angaben der Quelle zudem angekündigt, im Juli 2027 eine neue Ausschreibung zur Auswahl eines Bauunternehmens starten zu wollen. Der Bau soll vier Monate später beginnen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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