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Forscher finden Hinweise auf mineralisierte rote Blutkörperchen in Dinosaurier-Fossil

Ein Forschungsteam hat in den Knochen eines 115 Millionen Jahre alten Dinosauriers Biomoleküle nachgewiesen, die von Häm stammen. Die Funde deuten nach Angaben der Wissenschaftler auf mineralisierte rote Blutkörperchen hin, die sich über diesen langen Zeitraum erhalten haben.

Forscher finden Hinweise auf mineralisierte rote Blutkörperchen in Dinosaurier-FossilSymbolbild
Foto: Jonathan Cooper · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Forscher fanden in einem 115 Millionen Jahre alten Dinosaurierfossil Hinweise auf mineralisierte rote Blutkörperchen
  • Das Fossil stammt von Aratasaurus museunacionali aus Nordostbrasilien und enthält Biomoleküle, die von Häm abstammen
  • Das Manganoxid-Mineral Hausmannit mineralisierte die Blutkörperchen und schützte sie so über den langen Zeitraum

In einem 115 Millionen Jahre alten Dinosaurierfossil haben Wissenschaftler eines internationalen Teams Hinweise auf mineralisierte rote Blutkörperchen gefunden, wie der Sender n-tv berichtet. Die Knochen stammen von einem Vertreter der Art Aratasaurus museunacionali, der im Nordosten Brasiliens entdeckt wurde. Im Inneren fanden die Forschenden Biomoleküle, die von Häm abstammen, einem Bestandteil des Proteins Hämoglobin. Dieses sorgt im Blut für den Transport von Sauerstoff.

Die Entdeckung sei tatsächlich bahnbrechend, sagte sie. Solche Analysen eröffneten eine neue Form der molekularen Paläontologie. Damit lasse sich bei längst ausgestorbenen Tieren etwa untersuchen, wie sich Blut, Stoffwechsel und Aktivität entwickelt haben.

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Ihr Aussehen ähnelte dem von Erythrozyten, wie die roten Blutkörperchen im Fachjargon heißen.

Massenspektrometrische Analysen identifizierten anschließend die eisenhaltige Verbindung Häm b. Zudem stießen die Forschenden auf die Aminosäure Hydroxyprolin, die für das Strukturprotein Kollagen wichtig ist.

Das Tier war den Angaben zufolge noch nicht ausgewachsen. Das Team schätzt sein Gewicht auf 32 Kilogramm. Die roten Blutkörperchen seien durch den Kontakt mit dem Manganoxid-Mineral Hausmannit mineralisiert worden und dadurch über den langen Zeitraum geschützt geblieben.

Der Planetenforscher Martin Van Kranendonk, ebenfalls von der Curtin University und an der Studie nicht beteiligt, geht noch einen Schritt weiter. Nach seiner Einschätzung zeigt die Arbeit, wie molekulare Strukturen über lange Zeiträume auch unter widrigen Bedingungen geschützt bleiben können. Auch für die Astrobiologie sei das relevant, ebenso für die Frage nach Leben im Universum.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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