Merz betonte mehrfach, Deutschland helfe der Ukraine auch in eigenem Interesse. Der Ausgang dieses Krieges werde die europäische Sicherheit für lange Zeit prägen. Zudem dankte er der deutschen Wirtschaft für ihre Unterstützung.
Zugleich rief Merz die europäischen Partner zu weiterer Hilfe auf. Deutschland setze seine Unterstützung unverändert fort, doch alle Europäer trügen Verantwortung, nicht nur die Deutschen. Alle Partner müssten dieser Verpflichtung nachkommen.
Merz sieht bislang keine ernsthafte Verhandlungsbereitschaft Russlands. Nötig sei, dass Russland ernsthaft über einen Waffenstillstand und ein nachfolgendes Friedensabkommen verhandle. Russland beschwöre eine weltweite Nahrungsmittelkrise herauf, zu Lasten der ärmsten Staaten.
Am 19. Merz kündigte an, für das Jahr 2027 Verabredungen zu treffen, in welchem Umfang weitergeholfen werde. Dabei gehe es vor allem um militärische Unterstützung. Dann müsse der ukrainische Präsident mit am Tisch sitzen.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff schrieb auf X, damit werde die Mission Trumps zur Beendigung des Krieges vorangetrieben. Witkoff fügte hinzu, US-Unterhändler träfen in dieser Woche zudem in Brüssel auf Vertreter aus Europa und der NATO.
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