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E-Rezept soll Nadeldrucker in Arztpraxen überflüssig machen

Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) plant, auch Betäubungsmittelrezepte als E-Rezept einzuführen. Damit würden die seit Jahrzehnten genutzten Nadeldrucker in den Arztpraxen überflüssig, und das Kabinett soll am Mittwoch über die Verordnung entscheiden.

E-Rezept soll Nadeldrucker in Arztpraxen überflüssig machenSymbolbild
Foto: Vitaly Gariev · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Nadeldrucker für Betäubungsmittelrezepte sollen aus Arztpraxen verschwinden, Kabinett soll Verordnung am Mittwoch beschließen
  • E-Rezept soll auch für Betäubungsmittel gelten, Ärzte könnten Medikamente der Patienten über den Medikationsplan einsehen
  • Laut Ministerium sparen 80.000 Praxen durch den Wegfall rund 66 Millionen Euro jährlich, Blumenthal-Beier warnt vor Überschätzung

Die Nadeldrucker, mit denen Betäubungsmittelrezepte bislang ausgestellt werden müssen, sollen aus den deutschen Arztpraxen verschwinden. Wie die Welt berichtet, will Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) diese Kehrtwende einleiten. Eine entsprechende Verordnung soll am Mittwoch das Kabinett passieren.

Die Geräte gibt es seit 1956, und in vielen Praxen stehen sie noch heute. 1956 bot ihn erstmals die Telefonbau und Normalzeit GmbH an.

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Mit einer Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung soll das E-Rezept auch für diese Verschreibungen eingeführt werden. Ärzte könnten dann über den sogenannten Medikationsplan einsehen, welche Medikamente ein Patient einnimmt, erklärte der Hausärzte-Chef. Gerade bei Betäubungsmitteln sei das entscheidend für die Patientensicherheit.

Markus Blumenthal-Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbands, hält den Schritt für überfällig. Die Technik gelte als veraltet, meist laut und langsam.

Auch die Einsparungen sollen Geld bringen. Bei 80.000 Arztpraxen, die das Gerät loswerden, spare der Wegfall somit etwa 66 Millionen Euro pro Jahr. Diese Summe habe das Ministerium in der Verordnung errechnet, die Politico vorliegt.

Ob das Geld tatsächlich bei den Praxen ankommt, ist nach Einschätzung der Welt zweifelhaft. Blumenthal-Beier warnt davor, die finanzielle Entlastung zu überschätzen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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