Wie die WELT berichtet, sprechen sich mehrere CDU-Ministerpräsidenten und Landesfunktionäre für die bayerische Landtagspräsidentin aus. Über die Nachfolge entscheidet die Bundesversammlung am 30. Januar 2027.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) sagte dem Stern, er finde Aigner gut. Sie habe das Zeug zur Bundespräsidentin. Aus einer über 20-jährigen Zusammenarbeit wisse er, dass sie so ticke, wie Deutschland es jetzt brauche. Das sei eine Erzählung, die das Land gut gebrauchen könne.
Sachsen-Anhalts geschäftsführender Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hält Aigner gegenüber dem Focus für eine sehr gute Kandidatin für das Bundespräsidialamt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wünscht sich, dass Aigner am Montag als gemeinsame Kandidatin der Union bestimmt wird.
Baden-Württembergs CDU-Landeschef Manuel Hagel sicherte Aigner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur seine volle Unterstützung zu. Ihr Renommee gehe weit über die eigene Partei hinaus, und sie verbinde Klarheit mit Herzlichkeit. Hagel verwies zudem auf ein zunehmend rauer werdendes politisches Klima in der Bundesrepublik. Viele Menschen hätten den Eindruck, dass etwas ins Rutschen gerate. Deutschland brauche als Staatsoberhaupt deshalb eine Stimme, die zusammenführe.
Auch aus Brandenburg kommt Zuspruch. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte Politico, Aigner bringe alles mit, was eine gute Bundespräsidentin ausmache. Es würde ihn sehr freuen, wenn sie vorgeschlagen werde. Sie kenne die deutsche Politik aus dem Effeff, sei nahbar, mmöge Menschen und könne zuhören.
Er sei überzeugt, dass Aigner Menschen zusammenführen könne, und genau das brauche das Land jetzt.
InstaNews hatte am 4. November über die Unterstützung von Voigt und Kretschmer für Aigner berichtet.
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