InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft blickt wieder zuversichtlicher in die Zukunft

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich seit Mai nach einer Herbstumfrage der DIHK unter 23 000 Firmen spürbar verbessert. Die Handelskammer hebt ihre Wachstumsprognose an, sieht aber die strukturellen Probleme des Standorts ungelöst und wirft der Regierung vor, Vertrauen zu verspielen.

Deutsche Wirtschaft blickt wieder zuversichtlicher in die ZukunftSymbolbild
Foto: nattanan23 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die DIHK-Herbstumfrage unter 23.000 Unternehmen zeigt eine seit Mai spürbar verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft
  • Die DIHK hebt ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr und 2027 auf jeweils 1,0 Prozent an
  • 24 Prozent der Unternehmen wollen ihre Investitionen ausweiten, 30 Prozent sie senken, und jedes vierte plant Stellenabbau

Deutsche Wirtschaft blickt wieder zuversichtlicher in die Zukunft

Die deutschen Unternehmen schauen wieder zuversichtlicher auf die kommenden Monate, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Grundlage ist die Herbstumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer, für die 23 000 Firmen befragt wurden. Seit Mai habe sich die Stimmung spürbar verbessert. Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Betriebe demnach positiver als die Aussichten für die nächsten zwölf Monate.

Telekom erhöht Jahresprognose trotz wachsenden Drucks aus den USA
Auch interessantTelekom erhöht Jahresprognose trotz wachsenden Drucks aus den USA

Die DIHK hat ihre Wachstumsprognose angehoben. Für dieses Jahr und für 2027 rechnet sie nun mit einem Plus von 1,0 Prozent. Bislang waren für dieses Jahr lediglich 0,3 Prozent erwartet worden. Damit fällt die Handelskammer etwas pessimistischer aus als die Bundesregierung und führende Forschungsinstitute.

DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sagte, derzeit zeige sich ein Aufschwung, der auf Kredit beruhe. Hinzu kämen Impulse durch den Export.

Die strukturellen Probleme des Standorts seien nach Melnikovs Worten nicht gelöst. Stattdessen gebe es oft endlose Debatten, unter anderem über die Senkung der Stromsteuer, die allen versprochen worden sei. Melnikov sieht das nicht so. Den Betrieben fehle zu oft das Vertrauen.

Nach den Umfrageergebnissen wollen derzeit 24 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen ausweiten, 30 Prozent dagegen reduzieren. Im Vergleich zur Befragung im Mai hätten sich diese Werte zwar verbessert, doch bleiben die Firmen zurückhaltend. Wenn investiert werde, dann eher in Ersatz und Reparaturen als in die Ausweitung von Kapazitäten.

Beim Personal zeigt sich ein ähnliches Bild. Jedes zehnte Unternehmen will neue Stellen schaffen, jedes vierte dagegen Jobs abbauen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.