Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist tot. In der Partei herrschen Trauer und Fassungslosigkeit, und zugleich hat die Frage nach seiner Nachfolge bereits begonnen.
Über die Todesursache wird weiter gerätselt. Die Berliner Ermittler schließen allerdings eine Fremdeinwirkung aus. Wie die letzten Stunden des Politikers verliefen, lässt sich inzwischen aus Erzählungen von Parteifreunden rekonstruieren.
Bayerns Digitalminister Fabian Mehring hat sich nun zu Aiwangers Tod geäußert. Er habe ihm damals gute Besserung gewünscht und im Grunde von einem Schnupfen ausgegangen.
Neben Mehring gilt auch Florian Scheibel als möglicher Nachfolger an der Spitze der Partei. Scheibel ist Fraktionschef der Freien Wähler und der Sohn des einstigen bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl.
Mehring war am Mittwoch ebenfalls in Berlin. Die Partei wollte dort, nahe dem Gendarmenmarkt, ihre neue Bundeszentrale einweihen. Aiwanger habe demnach kurzfristig abgesagt.
Den Parteichef konnten sie jedoch weder telefonisch erreichen noch durch Klopfen an der Zimmertür. Schließlich öffnete ein Mitarbeiter der Unterkunft das Zimmer. Darin lag der Politiker leblos.
Mehring schrieb weiter, es fühle sich völlig unwirklich an, im Hotel zu sitzen und begreifen zu müssen, dass Aiwanger gestorben sei. Er sei fassungslos und traurig und versuche, zu funktionieren. Der Familie wünsche er von Herzen Beileid und viel Kraft.
Kommentare (0)