Breuer ist bereits zum Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses gewählt worden.
Zudem ist er enger militärischer Berater des Verteidigungsministers.
Pistorius lobte den Offizier bei der Bekanntgabe der Personalie ausdrücklich. Als Heeresinspekteur habe er anschließend zügig die passenden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. So lasse er derzeit das erste Drohnenregiment im Heer aufstellen. Er sei international hoch anerkannt, gut vernetzt und besitze eine gewinnende Persönlichkeit.
Gegenüber der Rheinischen Post erklärte Röwekamp, der künftige Generalinspekteur stehe vor einer großen Aufgabe.
Erste Gratulanten traten an Freuding heran.
Freuding war einst Jahrgangsbester seines Generalstabslehrgangs in Hamburg. Danach führte er die Panzerlehrbrigade in Munster, bevor er Ukraine-Koordinator und Leiter des neu geschaffenen Planungs- und Führungsstabs im Verteidigungsministerium wurde.
Die baltischen Verbündeten Estland, Lettland und Litauen erklärten ihre Verteidigungsplanungen, damit die Militärführer ihre eigenen Vorbereitungen darauf abstimmen konnten. Vorgestellt wurden auch neue Waffensysteme, darunter Kamikazedrohnen, Abfangsysteme gegen feindliche Luftangriffe, ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Munition und Verwundete sowie Führungssysteme, die mithilfe von KI Ziele finden und bekämpfbar machen sollen.
Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte er, die Bundeswehr kenne ihre Defizite. Für das Heer habe er fünf Handlungsfelder definiert, die mit Nachdruck vorangetrieben werden müssten. Dafür würden neue, weitreichende Waffensysteme entwickelt. Der Ausbau dieser Fähigkeiten gewinne an Wert, wenn sie über ein digitalisiertes, KI-unterstütztes Führungssystem verbunden würden.
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