Der Sommer 2026 wird der Schweiz als der heissteste seit Beginn der Messungen in Erinnerung bleiben, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Darin präsentiert das Institut erste Schätzungen und weitere Kernbefunde zu den hitzebedingten Todesfällen im Sommer 2026.
Nach ersten umweltepidemiologischen Schätzungen lassen sich von Mai bis August rund 1260 Todesfälle in der Schweiz statistisch der Hitze zuschreiben. Das entspricht 14 Todesfällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Laut Swiss TPH liegt dieser Wert deutlich über dem der Vorjahre und ist ähnlich hoch wie im Hitzesommer 2003.
Die Auswertung zeige spürbare Auswirkungen der Hitze auf die Sterblichkeit in der Schweiz. Laut Bericht ist Hitze die Naturgefahr mit den meisten Todesfällen. Rund 85 Prozent der geschätzten hitzebedingten Todesfälle betreffen Menschen im Alter von 75 Jahren und älter.
Verzögerte Effekte der Hitze auf die Todesfälle berücksichtigt das Modell bis zu sieben Tage. Mit der Modellierung wird geschätzt, wie viele der beobachteten Todesfälle statistisch auf Hitze zurückzuführen sind.
Ähnliche Zahlen hatte Ende Oktober auch ein Fachmagazin für den gesamten EU-Raum veröffentlicht. Der umfassende Bericht mit den endgültigen Zahlen wird im Frühjahr 2027 folgen. Wegen des außergewöhnlichen Hitzesommers 2026 stellte das Bundesamt für Statistik (BFS) die Daten bereits früher in einer provisorischen Version zur Verfügung.
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