Wie n-tv berichtet, ist es bereits zum zweiten Mal in dieser Woche zu Störungen im europäischen Flugverkehr gekommen.
Hinweise auf tatsächliche Sprengsätze wurden bislang nicht gefunden. Behörden in mehreren Ländern sind eingeschaltet.
Der Pilot habe zunächst nicht wie erwartet mit den Behörden kooperiert, teilte die Regierung mit. Daraufhin habe der Premierminister angeordnet, dass Kampfflugzeuge die Maschine abfangen und eskortieren sollten.
Es wurde von Kampfjets der italienischen Luftwaffe eskortiert. Ein österreichischer Polizeisprecher bestätigte die Landung. In Wien wurde keine Gefährdung festgestellt, das Flugzeug setzte die Reise nach Warschau fort. Der Sprecher sprach von einer abstrakten Drohung. Mit dem Flug aus Mailand habe das inhaltlich nichts zu tun gehabt.
Nach Einschätzung der Polizei habe keine Gefahr für Passagiere oder andere Personen am Flughafen bestanden.
In der tschechischen Hauptstadt Prag beeinträchtigten mehrere Bombendrohungen den Flugverkehr. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben, die sie bei X veröffentlichte, Warnungen vor improvisierten Sprengsätzen an Bord von vier Flugzeugen. Später gab es auch hier Entwarnung.
In Rumänien erhielt eine Maschine der Gesellschaft Wizz Air auf dem Flug von Mailand nach Bukarest eine Bombendrohung. Sie landete sicher und planmäßig in der Hauptstadt, wie die Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Der Inlandsgeheimdienst SRI untersucht das Flugzeug.
Der Guardian berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, es gebe keine unmittelbaren Hinweise auf einen staatlichen Akteur.
Bereits am Dienstag hatte es eine Reihe ähnlicher Vorfälle gegeben.
Bombendrohungen im europäischen Luftverkehr sind nichts Unübliches, Häufungen gab es auch früher.
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