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Bundesnetzagentur sieht kaum Einfluss der Nord-Stream-Anschläge auf Gasversorgung

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren ukrainischen Offizier hat ein Vertreter der Bundesnetzagentur die Folgen der Pipeline-Sprengungen für Deutschlands Gasversorgung als gering beschrieben. Den größeren Einfluss habe demnach der russische Krieg gegen die Ukraine gehabt.

Bundesnetzagentur sieht kaum Einfluss der Nord-Stream-Anschläge auf GasversorgungSymbolbild
Foto: David Brown · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Bundesnetzagentur war für die Gaspreisentwicklung vor allem der russische Angriffskrieg maßgeblich, nicht die Pipelinesabotage
  • Der Gasgroßhandelspreis stieg ab Anfang März 2022 auf 230 Euro und bis Ende August auf fast 340 Euro pro Megawattstunde
  • Vor den Anschlägen wurde Gas abseits Russlands beschafft, bei sehr strengem Winter hätten die Schäden theoretisch Probleme bereitet

Ein Vertreter der Behörde sagte am vierten Prozesstag als Zeuge vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht aus.

Angeklagt ist K., ein früherer Offizier einer Spezialeinheit des ukrainischen Militärs. Die Anklage lautet auf Kriegsverbrechen, weil ein Angriff auf zivile Objekte unter Einsatz verbotener Methoden der Kriegsführung erfolgt sein soll.

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Am 26. Sie verlaufen vom russischen Wyborg nach Lubmin bei Greifswald. Die Pipelines kosteten rund 7,4 Milliarden Euro.

Die parallel zu Nord Stream 1 verlaufenden Leitungen kosteten 9,5 Milliarden Euro und wurden 2021 fertiggestellt. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurden sie nie genutzt.

Mit dem Angriff sei die Importmenge deutlich gesunken.

Der Vertreter der Bundesnetzagentur sagte, schon vor den Anschlägen habe es große Bemühungen gegeben, Gas abseits von Russland zu beschaffen, etwa über neue Flüssigerdgas-Terminals, und die Speicher zu füllen. Man habe eingekauft, was der Markt hergegeben habe.

Das habe seinen Preis gehabt. Laut Bundesnetzagentur habe eine Megawattstunde Gas im Großhandel eigentlich deutlich unter 100 Euro gekostet. Anfang März 2022 seien die Preise kurz nach Kriegsbeginn auf 230 Euro pro Megawattstunde gestiegen und bis Ende August auf fast 340 Euro. Danach seien sie wieder mehr oder weniger kontinuierlich gesunken, so der Beamte.

Aus Sicht der Bundesnetzagentur sei daher vor allem der russische Angriffskrieg für die Entwicklung maßgeblich gewesen, nicht die Pipelinesabotage. Der Vertreter wies allerdings darauf hin, dass die zerstörten Pipelines durchaus ein Problem hätten werden können, wenn auch eher theoretischer Natur. Bei einem besonders strengen Winter wäre Deutschland mangels ausreichender Gasmengen entgegen aller Pläne womöglich doch wieder auf Russland zugegangen.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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