InstaNews Die Zeitung
Politik

Bundesrat will CO2-Vorgaben für Autoimporteure lockern

Der Bundesrat schlägt vor, das CO2-Gesetz ab 2030 anzupassen. Autoimporteure müssten die CO2-Ziele dann im Durchschnitt von drei Jahren erfüllen, was ihre Strafzahlungen senken würde.

Bundesrat will CO2-Vorgaben für Autoimporteure lockernSymbolbild
Foto: Alexey Demidov · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat will die CO2-Vorgaben für Autoimporteure lockern, sodass Überschreitungen im Folgejahr ausgeglichen werden können und erst nach drei Jahren abgerechnet wird
  • Für schwere Nutzfahrzeuge wie Lastwagen sind dagegen strengere CO2-Vorgaben geplant
  • Autoimporteure könnten im mittleren zweistelligen Millionenbetrag an Strafzahlungen sparen

Wie SRF berichtet, hat er diese Woche eine entsprechende Änderung vorgeschlagen. Autoimporteure dürfen bei neu zugelassenen Fahrzeugen bestimmte CO2-Werte nicht überschreiten. Tun sie es doch, müssen sie eine Strafgebühr zahlen. Künftig sollen sie mehr Spielraum erhalten und dadurch weniger hohe Beträge zahlen müssen.

Überschreitungen eines Jahres könnten so im Folgejahr ausgeglichen werden. Abgerechnet würde erst nach drei Jahren. Für schwere Nutzfahrzeuge wie Lastwagen sind dagegen strengere Vorgaben geplant.

Arbeitgeberchef verlangt von Schweitzer Eile bei Rente und Arbeitszeit
Auch interessantArbeitgeberchef verlangt von Schweitzer Eile bei Rente und Arbeitszeit

Der Bundesrat rechnet in seinem Bericht ein Beispiel vor. Bei einer jährlichen Sanktionsberechnung wären es 5,5 Millionen Franken.

In der EU seien entsprechende Änderungen geplant. Der Schweizer Fahrzeugmarkt sei eng mit dem Markt der Europäischen Union verbunden, weshalb sich die Schweizer Regulierung der CO2-Emissionen an jener der EU orientiere, schreibt das Amt auf Anfrage.

Es ist nicht die erste Lockerung. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Berechnungsmethode für die Sanktionen angepasst.

Die Autoimporteure könnten Sanktionen im Rahmen eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags einsparen. Die Strafzahlungen sollen die Importeure eigentlich dazu bringen, emissionsarme Fahrzeuge einzuführen. Werden die Strafen gemildert, sinkt dieser Anreiz. Zusammen mit der Anpassung im vergangenen Jahr bedeute dies eine beträchtliche Entlastung.

Sie hingen von der Marktentwicklung ab. Grundsätzlich begrüsse der Verband die Vorlage des Bundesrats. Besser wäre es nach Rückers Worten gewesen, die Anpassungen wären schon früher in Kraft getreten und nicht erst ab 2030.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.