Damit die Energiewende gelingt, sind nach Ansicht von E-Control-Vorstand Michael Strebl neue gesetzliche und regulatorische Spielregeln notwendig.
Mehr Elektrizität sei unverzichtbar für Klimaschutz und geopolitische Unabhängigkeit, so Strebl. Nach den eigenen Berechnungen der Behörde ließen sich bei einer gleichförmigeren Belastung ca. Dabei wechsle man von der reinen Verbrauchsmenge hin zum Leistungspreis.
In den Stromverbrauch der Kunden wolle man laut Strebl nicht direkt eingreifen. Er halte es nicht für zumutbar, Kunden vorzuschreiben, wie sie ihren Stromverbrauch gestalten. Der Kunde müsse sich selbst aussuchen, wie er vorgeht. Flexibilität sei das zentrale Stichwort der neuen Energiewirtschaft.
Dazu kämen Vereinbarungen zur flexiblen Entnahme: Kunden erlauben dem Netzbetreiber temporäre Drosselungen und erhalten dafür einen 75-prozentigen Leistungspreis-Rabatt. So ließen sich Netzkosten spürbar reduzieren.
Etwa drei Prozent blieben kostenneutral.
Bei den Gasnetzen warnte Strebl vor einem unkoordinierten Ausstieg. Ein kleinteiliges Flickwerk wäre das Schlimmste für die Gasnetzbetreiber und das Teuerste für die Volkswirtschaft. Durch den Wegfall eines großen Teils des Gastransits seien große Transportmengen weggebrochen. Bei unveränderten Netzkosten führe das zu steigenden Gebühren für die verbleibenden Kunden.
Mit Blick auf den steigenden Strombedarf durch geplante Rechenzentren verwies Strebl auf internationale Vorbilder. Bei Großrechenzentren könnte nach dem Prinzip Bring your own energy verfahren werden.
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