Die Euro-Länder wollen die Nachfolge von EZB-Präsidentin Christine Lagarde rasch regeln. Ihren Rückzug hat Lagarde angekündigt, wie n-tv berichtet. Sie legt ihr Amt Anfang Februar vorzeitig nieder. Schon Mitte Dezember könnte eine Vorentscheidung fallen, und sie dürfte nach Erwartung Teil eines Pakets mit weiteren Personalien sein.
Spanien hat Pablo Hernandez de Cos nominiert. Spaniens Vizeregierungschef Carlos Cuerpo lobte ihn als besonnen und zugleich inspirierend in der Führung.
Damit zeichnet sich ein Zweikampf zwischen den beiden Kandidaten ab. Ein solches Personal-Duell wird seit längerem spekuliert.
Ein Deutscher hat bislang noch nie den Chefposten der Europäischen Zentralbank innegehabt, deren Sitz in Frankfurt liegt. Deutschland dürfte als größte Volkswirtschaft des Euroraums bei der anstehenden Besetzung frei werdender Posten im EZB-Direktorium auf jeden Fall zum Zuge kommen.
Die Bundesregierung werde sich daran beteiligen.
Zugleich ebnet er den Weg für eine Paketlösung, die auch im kommenden Jahr frei werdende Führungsposten umfasst.
Auch die Stelle des Chefvolkswirts wird 2027 frei. Mai. Deutschland hat diesen einflussreichen Posten bereits zweimal besetzt: Jürgen Stark von 2006 bis 2011 und Otmar Issing von 1998 bis 2006. Die EZB wurde im Juni 1998 gegründet.
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