Die serbische Alta Bank ist geschlossen, ihr Eigentümer wurde verhaftet. Auch staatliche Gelder könnten betroffen sein.
Möglicherweise verdankte er das guten Verbindungen zu Vucic, wie es in serbischen Medien heißt.
Danach begann ein erstaunlicher Aufstieg, wie der Belgrader Wirtschaftsprofessor Goran Radosavljevic sagte. Innerhalb weniger Jahre hätten viele staatliche Institutionen ein Konto bei der Alta Bank eröffnet. Zudem habe der Eigentümer das Geschäft mit den Wechselstuben ausgeweitet.
Demnach hatte die Bank das gesamte Jahr über Liquiditätsprobleme.
Radosavljevic hält es für sehr schwer vorstellbar, dass eine solche Summe in Scheinen abtransportiert worden sein soll. Das wären mehrere Tonnen Geld gewesen, die nicht unbemerkt hätten verschwinden können.
Die Staatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität ermittelt.
Angesichts der außergewöhnlich großen Summen im Verhältnis zur Größe der Bank hätten die Kontrollen besser sein müssen.
Die Kunden der Bank könnten das teuer zu stehen kommen. Die Einlagensicherungsagentur bediene sich später aus der Insolvenzmasse, sofern eine solche vorhanden sei. Dem Staat könne daraus ein Verlust entstehen, warnte Radosavljevic.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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