InstaNews Die Zeitung
Gesellschaft

Zürich und Waadt bauen Sprachaustausch im Französischunterricht aus

Die Kantone Zürich und Waadt wollen ihr Austauschprogramm ausweiten. Seit fünf Jahren haben über 16'000 Schülerinnen und Schüler aus Zürich einen Sprachaufenthalt in der Waadt absolviert. Zugleich will eine Mehrheit im Zürcher Kantonsrat den Französischunterricht in der Primarschule abschaffen.

Zürich und Waadt bauen Sprachaustausch im Französischunterricht ausSymbolbild
Foto: BiljaST · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kantone Zürich und Waadt fördern seit fünf Jahren den Sprachaustausch an Volks-, Mittel- und Berufsschulen
  • Einige Hundert Mittel- und Berufsschüler profitierten bereits, künftig sollen kurze Sprachaufenthalte einfacher werden
  • Eine Mehrheit im Zürcher Kantonsrat will den Französischunterricht in der Primarschule abschaffen

Die Bildungsdirektoren der Kantone Zürich und Waadt, Silvia Steiner und Frédéric Borloz, haben an einer Medienkonferenz in Lausanne Bilanz gezogen. Wie SRF News berichtet, erklärte Steiner, alles laufe bestens. Seit fünf Jahren fördern die beiden Kantone den Sprachaustausch in Volks-, Mittel- und Berufsschulen.

Einige Hundert Mittel- und Berufsschüler hätten ebenfalls vom Angebot profitiert. Beide Bildungsdirektoren zeigten sich über diese Bilanz erfreut.

Hilfsteams im Sudan melden leere Lager und fehlende Gelder
Auch interessantHilfsteams im Sudan melden leere Lager und fehlende Gelder

Weiterhin organisiert werden zweisprachige Klassenlager. Mit sogenannten E-Tandems tauschten sich Jugendliche per Videokonferenz über die Sprachgrenze hinweg aus. Dabei seien sie gleichzeitig Lernende und Lehrende.

Die beiden Kantone wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Kurze Sprachaufenthalte in Schulen und Klassen sollen einfacher werden.

Borloz sagte, bei den Programmen gehe es nicht allein um den Spracherwerb. Man habe praktisch bei null begonnen, nun steige die Nachfrage bei Kindern, Lehrpersonen und Eltern ständig, und dies werde so weitergehen.

Aus Zürcher Sicht erstaunen diese Pläne, denn eine Mehrheit im Kantonsrat will den Französischunterricht in der Primarschule abschaffen. Für sie sei aber klar, dass der Lernerfolg an den Primarschulen gemessen werde und bei ungenügenden Ergebnissen Verbesserungen angestrebt würden. Dass der Sprachunterricht kritisch gesehen wird, könne sie nachvollziehen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.