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Pistorius zeigt sich zuversichtlich beim Personal der Bundeswehr ohne Wehrpflicht

Boris Pistorius ist überzeugt, dass die Streitkräfte ihren Personalbedarf auch ohne Wehrpflicht decken können. Die Truppe zählt aktuell rund 190.000 Soldatinnen und Soldaten, so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr.

Pistorius zeigt sich zuversichtlich beim Personal der Bundeswehr ohne Wehrpflicht
Foto: Archivfoto: Wolfgang Wilde / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundeswehr zählt laut Pistorius rund 190.000 Soldatinnen und Soldaten, der höchste Stand seit 13 Jahren
  • Das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz sieht eine Musterung junger Männer und die Wehrerfassung vor, bleibt aber freiwillig
  • Im vergangenen Jahr gab es rund 460 Verdachtsfälle, die Pistorius zufolge den Betroffenen und dem Ruf der Truppe schaden

Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe verwies er darauf, dass die im neuen Wehrdienst-Modernisierungsgesetz verankerten Maßnahmen bereits wirkten.

Aktuell zählt die Bundeswehr nach Pistorius' Angaben rund 190.000 Soldatinnen und Soldaten. Das sei der höchste Stand seit 13 Jahren. Sollte sich dieser Kurs fortsetzen, gebe es keine Probleme beim Aufwuchs. Dann sei auch keine Debatte über eine Wehrpflicht nötig, gleich in welcher Form.

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Die Diskussion über eine mögliche Wiedereinsetzung der Wehrpflicht hat Zehntausende junge Menschen auf die Straße gebracht. Zu diesen Demonstrationen, die sich auch gegen eine Wehrpflicht richteten, äußerte sich Pistorius verständnisvoll. Viele der jungen Leute hätten sich bislang nie mit diesen Fragen befassen müssen und machten sich nun Sorgen darüber, was auf sie zukommen könnte. Wer auf den Kundgebungen fordere, nicht an der Front im Krieg sterben zu wollen, spreche aus seiner Sicht genau das aus, was auch er wolle.

Es sieht eine verpflichtende Musterung junger Männer sowie die Wiedereinführung der Wehrerfassung vor. Am Prinzip der Freiwilligkeit hält das Gesetz jedoch fest. Männer müssen ihn beantworten, Frauen können es tun.

Zahlenmäßig seien die Streitkräfte eine Männerdomäne, was sich so schnell nicht ändern lasse. Er wolle dennoch mehr Frauen in der Truppe, denn sie sei dann besonders stark, wenn sie die Breite der Gesellschaft abbilde. Bei Bewerbungen und Einstellungen von Frauen sehe er derzeit eine positive Entwicklung. Zufriedenstellend seien die Zahlen aber noch nicht.

Sollten solche Fälle auftreten, würden sie entschieden und ohne Kompromisse bestraft. Im vergangenen Jahr gab es rund 460 Verdachtsfälle. Angesichts der Größe der Bundeswehr seien das auf den ersten Blick nicht viele, räumte Pistorius ein. Sie richteten jedoch großen Schaden bei den Betroffenen an und schadeten dem Ruf der Truppe.

Man sei sich bewusst gewesen, dass die Ergebnisse unerfreulich ausfallen könnten. Umso wichtiger sei es gewesen, sie dennoch zu veröffentlichen und transparent zu machen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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