Selenskyj stellt sich gegen Trumps Sicherheitsordnung für Europa, solange der Krieg läuft
Wie n-tv berichtet, sieht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den US-Vorschlag für eine neue europäische Sicherheitsordnung skeptisch. Er betrachtet ihn nicht als einfachen Ausweg aus dem russischen Angriffskrieg gegen sein Land. Gegenüber dem US-Sender CNN sagte Selenskyj, die Sache sei für ihn nicht leicht, und sie könne sogar gefährlich sein.
Auf X schrieb Selenskyj, zuerst müsse darüber gesprochen werden, wie der Krieg beendet werden soll. Danach benötige sein Land Sicherheitsgarantien. Erst in einem dritten Schritt lasse sich über eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa reden. Russland wolle mit dem Aufbau einer neuen Sicherheitsstruktur in Europa beginnen, so der Staatschef. Gefährlich sei es daher, wenn über das Ende des Krieges nicht gesprochen werde.
Der Friedensplan ist bislang wenig konkretisiert und soll ganz Europa sowie Russland einschließen.
Diese Abkommen seien jedoch jeweils das Ergebnis langer Verhandlungen gewesen, und zwar zu einer Zeit, in der kein aktueller Krieg tobte.
Zum G20-Gipfel in Florida hat Trump Putin zudem persönlich eingeladen.
Selenskyj warnte vor Absprachen der Großmächte, die auf Kosten der EU, der Nato und seines Landes getroffen würden.
InstaNews hatte am 6. November bereits über das von Trump angekündigte Ukraine-Abkommen berichtet. Details dazu hatte Trump damals nach einem Treffen mit Kirill Dmitrijew nicht genannt.
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